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Nutzungskonzepte von verkaufsbedrohten Schulstandorten PDF Drucken E-Mail
Freitag, 13. August 2010

„Eickener- und Waldhausener Gesprächsrunden“ an Nutzungskonzepten von verkaufsbedrohten Schulstandorten beteiligen

„Wir haben die Chance, näher auf die Menschen im Stadtbezirk zuzugehen, ihnen zuzuhören und sie in den Prozess einzubinden, um die noch schlummernden Schätze zu nutzen”, so Reinhold Schiffers (SPD) in seiner Antrittsrede als neuer Bezirksvorsteher des neu gebildeten Stadtbezirk Mönchengladbach-Nord. Nach diesem guten und vernünftigen Ansatz zu mehr Bürgerbeteiligungen in den Stadtbezirken fordert DIE LINKE. Mönchengladbach nun den Stopp der geplanten wirtschaftlichen Verwertung der Schulstandorte Gemeinschaftshauptschule Eicken und Katholische Grundschule Waldhausener Höhe, welche in dem Haushaltskonsolidierungskonzept unter den vorläufigen Nummern 137 und 124 aufgeführt sind.

„Die Schulstandorte liegen zentral in den Stadtteilen und tragen maßgeblich zur Identität der Stadtteile bei. Ein Verkauf der Standorte würde eine Verringerung der Lebensqualität der dort ansässigen BürgerInnen in den Stadtteilen bedeuten und die von der Politik gewünschte Einbringung des Bürgers in Fragen der kommunalen Mitberatung in betreffende  Angelegenheiten unterbinden“, erläutert Mario Bocks, Mitglied der Bezirksvertretung Nord. Die Schulen laufen 2013 bzw. 2015 aus. „Warum nutzt man nicht die Zeit und befragt die Bürgerinnen und Bürger der „Eickener- und Waldhausener Gespräche“, ob sie Ideen, Vorstellungen oder Konzepte für die Standorte in ihren jeweiligen Stadtteilen haben?“, fragt Jörg Ring, Vorstandsmitglied im Ortsverband Mönchengladbach-Stadt.

DIE LINKE. Mönchengladbach möchte u.a. diese beiden Punkte aus den Sparvorschlägen des Haushaltssicherungskonzeptes streichen und die vom Bezirksvorsteher Schiffers geforderte Einbindung der Bürger hier auch zum Tragen kommen lassen. „Sollte ein von den BürgerInnen erstellter Ideenpool oder ein  entwickeltes Nutzungskonzept nicht zustande kommen, steht einer anders aussehenden Lösung für die beiden Standorte ja nichts im Wege“, so Mario Bocks.

Der Ortsverband fürchtet allerdings, dass die sogenannten vorhandenen „schlummernden“ Schätze, die man nutzen und ausheben möchte, bald aufgrund der fortwährenden Privatisierung von städtischem Eigentum nicht mehr vorhanden sein werden.

 
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