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Atomtransporte durch die Region Mönchengladbach? PDF Drucken E-Mail
Freitag, 23. Juli 2010

LINKE fordert „Licht in das Dunkel der Atomtransporte bringen“
Trotz der Absichtserklärung der neuen Landesregierung, überflüssige Atomtransporte zu vermeiden, genehmigte die Bezirksregierung Münster, eine LANDESbehörde, jüngst einen Atomtransport nach Ahaus. Dieser Atommüll hat am 21. Juli das nordrheinwestfälische Zwischenlager Ahaus erreicht. Dies berichtet die Umweltschutzorganisation „Kein-Castor-nach-Ahaus.de“.

Umweltschützer vermuten, dass dieser Atommüll aus Duisburg nach Ahaus gebracht wurde. Es kann aber auch sein, dass es sich hierbei um die geplanten Atomtransporte von Jülich nach Ahaus handelt. Bisher gibt es keine offiziellen Informationen über die Herkunft des Atommülls.

Vor diesem Hintergrund erklärt Sabine Cremer, Sprecherin des Mönchengladbacher Kreisverbandes DIE LINKE: „Schon lange sind Atomtransporte von Jülich nach Ahaus im Gespräch. Und wenn dieser hochgefährliche Müll auf LKWs gefahren wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese LKWs auch über das Autobahnkreuz Mönchengladbach-Wanlo fahren.“. Die Mönchengladbacher LINKE hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach bei der Stadtverwaltung über die geplanten Atomtransporte und deren Gefährdungspotential erkundigt, und dabei den Eindruck gewonnen, dass man dort genauso wenig darüber weiß, wie der Rest der Bevölkerung. „Es kann doch nicht sein, dass LKWs mit Atommüll durch NRW geistern und niemand weiß, ob die nun aus Duisburg oder aus Jülich kommen“ empört sich Bernhard Clasen, Ratsherr der Mönchengladbacher LINKEN.  „Hier muss Licht in das Dunkel der Atomtransporte gebracht werden.“

Die Mönchengladbacher LINKE, so Cremer und Clasen, werde das Thema der noch von der bisherigen schwarz-gelben Landesregierung geplanten Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus, die mit großer Wahrscheinlichkeit auch durch den Raum Mönchengladbacher führen, weiter im Auge behalten.

 
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