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Oliver Stone - Öl gehört den Menschen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 21. Juli 2010

Der amerikanische Regisseur Oliver Stone hat angesichts der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko der US-Regierung die Verstaatlichung der Ölvorkommen nahe gelegt. Wie die Argentur "Associated Press" meldet, sagte Stone in London: "Oil and other natural resources belong to the people."
Noch vor wenigen Monaten wurde DIE LINKE. in NRW wegen ihrer Forderung nach Vergesellschaftung der Energiekonzerne scharf angegriffen, jetzt sieht Sabine Cremer (Kreissprecherin DIE LINKE. Mönchengladbach) in den Äußerungen Stones die Bestätigung dieser Forderung: "Was uns als weltfremd vorgeworfen wurde, findet jetzt auf internationaler Ebene Fürsprecher. Das bestärkt uns, auch weiterhin dafür zu kämpfen, dass NRW mit gutem Beispiel vorangeht."

Der 63jährige Stone war in England zu einer Promotion-Veranstaltung für seinen Dokumentarfilm "South of the Border", der den Venezuelanischen Präsidenten Hugo Chavez thematisiert. Am Rande dieser Veranstaltung sagte Stone, dass die derzeitige Ölkatastrophe das beste Beispiel dafür sei, was passiere, wenn ein öffentliches Gut von einem Privatunternehmen ausgebeutet werde. Und Stone ging noch weiter: "We shouldn't make this kind of profit on oil or on health or on war or on prisons. All these industries should be public industries."
Für DIE LINKE. Mönchengladbach ist es wichtig, die Öffentliche Daseinsvorsorge nicht weiter aus der Hand zu geben. Die Bereiche Verkehrs- und Beförderungswesen, Gas-, Wasser-, und Elektrizitätsversorgung, Müllabfuhr, Abwasserbeseitigung, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Krankenhäuser, Friedhöfe und Bäder dürfen nicht weiter privatisiert werden und müssen, wo sie bereits privatisiert sind, wieder in den Besitz der Kommunen zurückgeführt werden.

"Gerade im Bereich der Energieversorgung geht der Rot-Grüne Koalitionsvertrag nicht weit genug.", so Cremer, die auch Mitglied im Umweltausschuss ist, "Es wird von 'verbindlichen Vereinbarung mit RWE Power' und 'sehen wir RWE Power in der Pflicht' gesprochen, dabei muss doch inzwischen auch Rot-Grün aufgegangen sein, dass es den Energiekonzernen nur um die eigenen Profite geht. Deswegen bleiben wir dabei, eine Energiepolitische Wende zugunsten von Mensch und Natur kommt nur durch eine Vergesellschaftung der Energiekonzerne zustande."

Die Originalmeldung auf Englisch von "Associated Press" finden Sie hier

Eine verkürzte deutsche Version finden Sie hier .

Die Auszüge aus dem Rot-Grünen Koalitionsvertrag finden sie auf Seite 34 ab Zeile 1741 .

 
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