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Verkehrswende kommt nicht mit neuen Straßen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 29. Juni 2010

Der technische Beigeordnete Andreas Wurff stellte letzte Woche neue Pläne für die Verkehrsanbindung am Nordpark vor. "Erstmal klingt die Trennung von Bus- und Individualverkehr innovativ und nach einem richtigen Schritt", so Martin Selt aus dem Planungs- und Bauausschuss, "aber letztlich wird hier nur eine neue Umsetzung für die gleiche Autovorrangpolitik wie bisher aufgetischt. Eine ökologische Verkehrswende kommt nicht durch neue Straßen."

Für DIE LINKE. Mönchengladbach ist es wichtig den ÖPNV auszubauen, dazu gehören auch "Vorfahrt-Trassen" nur für Busse. Doch so wie die jetzigen Planungen laufen, werden dem motorisierten Individualverkehr zwei neue Straßen gebaut, damit die An- und Abfahrt zu Borussia- Heimspielen reibungsloser läuft. "Die Förderung des Busverkehrs ist einfach nur ein Abfallprodukt, das dem Ganzen einen grünen Anstrich gibt, ohne wirklich etwas zu bewirken", so Selt weiter, "da wird für einige wenige eine Lösung für 17 Heimspiele und ein paar Sonderveranstaltungen geschaffen, aber die Stadt erstickt weiterhin an dieser Autovorrangpolitik."

DIE LINKE. Mönchengladbach sieht auch in der damit einhergehenden Erschließung des neuen Gewerbegebiets eine falsche Stadtplanung. Eine weitere Flächenversiegelung schadet der Stadt langfristig, stattdessen müssen bestehende, ungenutzte Gewerbegebiete genutzt werden. Einzelhandel und Verwaltungsgebäude (wie das Finanzamt) gehören nicht auf die grüne Wiese, sondern müssen Wohngebietsnah angesiedelt werden. Nur so können die BürgerInnen bewegt werden, das Auto mal stehen zu lassen und mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Bus ihre Erledigungen zu machen.

 
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