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Verwaltung muss eine dauerhafte Lösung für den Abi-Konzenstraße finden PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 23. Juni 2010

Die Stadt Mönchengladbach setzt seit einiger Zeit durch, dass auf den Abenteuerspielplätzen keine Kinder unter 6 Jahren spielen dürfen. Dadurch kam es bei etlichen Eltern im Umfeld des Abi-Konzenstraße zu Unmut. Daraufhin hat Mario Bocks am 1.6. in der Bezirksvertretung Nord eine entsprechende Anfrage gestellt, die leider bis heute nicht beantwortet ist. "Jetzt wo der Sommer da ist, erwarte ich von der Verwaltung nicht nur schnell eine Antwort, sondern eine Lösung im Sinne der Eltern", so Bezirksvertreter Bocks, "Die Eltern haben Herrn Steins am Montag, dem 21.6., erneut einen Lösungsvorschlag unterbreitet. Jetzt müssen wir vor allem die Kinder im Auge haben die noch vor dem Platz warten müssen."

Von Anfang an ging es nur um unter 6jährige die in Begleitung ihrer Eltern auf den Platz wollen. "Natürlich können die MitarbeiterInnen auf den Plätzen nicht die Aufsicht für so junge Kinder übernehmen. Aber wir haben uns die Situation an der Konzenstraße angeschaut und die Eltern die mit ihren Kleinen kommen, stellen doch eher eine Entlastung dar", so Bocks, "Dadurch kommen doch die helfenden Hände für Ferienmaßnahmen und zusätzliche Aktionen."

Bei Gesprächen auf dem Platz am 2.6. mit den Eltern, dem auch ein Vertreter der Partei DIE LINKE. MG beiwohnte, stellte Herr Steins klar, dass es bei der Entscheidung nicht um ein pädagogisches Konzept geht.
Die Stadt sieht die Tendenz zu immer mehr Klagen auf Schadensanspruch und da auf den Abenteuerspielplätzen nicht nur Spielgeräte nach DIN-Norm stehen, will sie sich absichern und Kinder erst ab 6 Jahren zulassen. Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren sind die "normalen Spielplätze" mit entsprechend genormten Spielgeräten gedacht. Für Kinder unter 3 Jahren gibt es also folglich gar keine öffentlichen Spielplätze.

Für DIE LINKE. Mönchengladbach ist klar, dass die Stadt Kosten vermeiden muss. Jedoch muss die Stadt auch den Mut haben für ihre BürgerInnen Lösungen zu suchen. "Die Eltern haben ein klares Angebot gemacht, dass Kinder unter 6 nur in Begleitung der Aufsichtspersonen auf den Platz dürfen. Und nur mit einer schriftlichen Erklärung der Eltern, die die Stadt von Schadensansprüchen frei stellt", so Bocks, "Wenn die Stadt eine solche Erklärung der Eltern als rechtlich nicht bindend ansieht, dann kommt das einer Entmündigung der Eltern gleich."

Den derzeitigen Schlichtungsvorschlag eines monatlichen Familientages sieht DIE LINKE als Farce an. Zumindest am ersten stattgefundenen Familientag war nicht durchgehend, wie versprochen, eine erhöhte Anzahl an MitarbeiterInnen vor Ort. Auch standen die nicht genormten Spielgeräte in dem für die jüngeren zugänglichen Bereich. "Dies zeigt doch nur, dass es geht", meint Bocks, "und das muss und kann mit einer entsprechenden Unterschrift der Eltern auch dauerhaft und täglich gesichert werden."

 
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