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Krieg und Frieden – Braucht Europa Rohstoffkriege? PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 27. November 2007

Podiumsdiskussion 6.12.2007
19.30 Uhr; Geneickener Bahnhof, Otto-Saffranstraße 102

Das Thema „Krieg und Frieden“ steht derzeit in der öffentlichen Debatte nicht an erster Stelle. Nach Auffassung der LINKEN Mönchengladbach darf dies so nicht bleiben.

Auch nach dem Ende des Kalten Krieges werden weltweit heiße Kriege geführt, die Rüstungsindustrie wächst und freut sich über eine glänzende Auftragslage. Sehr früh wurden die Hoffnungen auf eine Friedensdividende nach dem Ende des Kalten Krieges durch den Golfkrieg der 90-er Jahre zerstört. Bereits damals hatte die weltweite Friedensbewegung mit ihrer Forderung „Kein Blut für Öl!“ auf die Zusammenhänge von Kriegen und Rohstoffhunger hingewiesen.

Inzwischen erleben wir eine Militarisierung der deutschen und europäischen Politik. Einsätze der Bundeswehr im Ausland sollen nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel sein. Vor diesem Hintergrund lädt der Mönchengladbacher Kreisverband DIE LINKE zu der o.a. Podiumsdiskussion ein. Für das Podium konnten drei namhafte Friedensfachleute gewonnen werden:

Susanne Grabenhorst, Sprecherin der Kooperation für den Frieden, einem bundesweiten Zusammenschluss von über 40 Friedensorganisationen, u.a. Pax Christi und der Ärzteorganisation IPPNW. Frau Grabenhorst wird zu den nachfolgenden Thesen Stellung beziehen.

„Wirtschaftswachstum ist ein zentrales Ziel europäischer Politik. Viele der dafür erforderlichen Voraussetzungen sind allerdings nicht ausreichend im eigenen Territorium vorhanden: Rohstoffe, Absatzmärkte, Handelswege, billigste Arbeitskräfte… Es ist also aus Sicht der vorherrschenden Politik für Europa notwendig, den Einfluss auf andere Regionen zu erhalten und auszubauen, z.B. auf den Nahen und Mittleren Osten mit seinem Öl- und Gasreichtum oder den Kongo mit seinen Bodenschätzen. Militärpotentiale der EU werden dafür als unabdingbar betrachtet. Sie seien auch nötig, um sich als Machtblock neben den USA und den aufstrebenden Mächten China und Indien sowie dem Widererstarkenden Russland durchzusetzen.“

Helmut Prieß, Berufssoldat und Sprecher der Inititive „Darmstädter Signal“. Herr Prieß nimmt Stellung zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan.

Paul Schäfer, Die Linke, Mitglied des Bundestages und als solcher Mitglied im Verteidigungsausschuss. Herr Schäfer stellt die Position der Partei Die Linke zu Fragen Krieg und Frieden dar.

Helmut Schaper

Das Poster zur Veranstaltung

 
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