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Ökozeugnis Note 1 freut, Taten zählen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 6. Mai 2010

Am 04.05. hat der BUND NRW in einer Pressemitteilung allen Direktkandidaten zur Landtagswahl ihre "Ökozeugnisse" ausgestellt. DIE LINKE. Mönchengladbach freut sich über die Bestnote 1, die die beiden Direktkandidaten Mario Bocks und Hartmut Wessels erhielten.

Dennoch weiß Kreissprecher Torben Schultz, dass nur Taten zählen: "In Anbetracht, dass insgesamt ein Drittel aller Kandidaten, die dem BUND geantwortet haben, gute Noten erhielten, müsste es ja Umweltpolitisch nach der Wahl auf alle Fälle bergauf gehen. Genauer betrachtet sieht es aber schon nicht mehr ganz so gut aus für die Umwelt. Von 915 DirektdandidatInnen haben nur 425 geantwortet, davon haben 139 die Öko-Note 1 bekommen. Somit stehen nicht einmal 15% aller DirektkandidatInnen offen für einen ökologischen Wechsel ein."

Weiter fragt sich Schultz, welche Kandidaten noch nach der Wahl zu ihrem Wort stehen werden. Dazu betrachtet er die letzten Entscheidungen in der eigenen Stadt: "Hier in Mönchengladbach wird die Korschenbroicher Straße vierspurig ausgebaut, ökologisch die falsche Verkehrspolitik. Wo blieb der Aufschrei der Grünen, die ja in der Ampelmehrheit sitzen?"
Im Weiteren geht er auf die Biogasanlage in Wanlo ein: "Auch hier ist DIE LINKE. die einzige Partei, die schon seit bekannt werden der Planungen auf den ökologischen Wahnsinn hinweist. Während wir 70% der Futtermittel importieren, soll eine Monokultur mit Mais entstehen um darauf hin verfeuert zu werden.
Ich glaube kaum, dass die Ökobilanz der Ampel hier in Mönchengladbach so gut ausfällt wie die jetzt ausgestellten Zeugnisse."

Und Mario Bocks wirft den Blick auf die Rot-Grüne Vergangenheit im Land: "Unter Rot-Grün in NRW wurde der immens klimaschädliche und von RWE (Rheinbraun) forcierte Braunkohletagebau in Garzweiler II 1998 beschlossen. Auch die Erweiterung der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau wurde von der SPD bzw. Grün auf den Weg gebracht. Die letzte Erweiterungsgenehmigung wurde am Valentinstag 2005 von der rot-grünen Landesregierung und der rot-grünen Bundesregierung erteilt. Und wie steht es um die Genehmigungen für das Brennelementezwischenlager (BEZ) in Ahaus? Auch diese kommen aus Düsseldorf, inzwischen haben da SPD, Grüne, CDU und FDP alle ihre Verantwortung zu tragen!"

Weiter geht Bocks darauf ein, dass die Senkung der Förderung für Windenergie bereits 2003 im "Düsseldorfer Signal" von Rot-Grün angekündigt wurde. "Hier vor Ort haben wir im Rat, den Bezirksvertretungen und den Ausschüssen klar Position bezogen. Im Landtag hatten wir bisher noch nicht die Chance dazu, aber auch da werden wir Taten folgen lassen", garantiert Bocks.

 
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