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LINKE nimmt Einladung zum "Großen Zapfenstreich" nicht an PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 22. April 2010

Mönchengladbachs LINKE wird nicht am Großen Zapfenstreich am 31. Mai im Hauptquartier der Schnellen Eingreiftruppe in Rheindalen teilnehmen. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das Ratsherr Bernhard Clasen im Namen der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Mönchengladbach an Herrn Generalleutnant Werner Freers richtete.

Bernhard Clasen"Leider sehen wir uns außerstande, dem Zapfenstreich am 31. Mai 2010 beizuwohnen, fürchten wir doch, dass unsere Anwesenheit bei diesem Event als Zustimmung zur derzeitigen Interventionspolitik missverstanden werden könnte." heißt es in dem Schreiben der LINKEN an den Generalleutnant.
"Nicht erst seit den tragischen Ereignissen von Kunduz im Herbst letzten Jahres, als auf Befehl eines deutschen Offiziers über hundert Menschen verbrannt worden sind," so DIE LINKEN, "lehnen wir die Politik der militärischen Intervention ab. Der Krieg von NATO-Truppen in Afghanistan hat sich nicht nur längst von dem zunächst definierten Ziel, Bin Laden zu ergreifen, entfernt. Die NATO-Staaten verraten in diesem Krieg die eigenen Werte, wegen derer sie angeblich in Afghanistan kämpfen." heißt es in dem Schreiben von Clasen an Freers.

Erneut betont die LINKE  Mönchengladbach ihren Wunsch, mit den Militärs in einen Dialog zur Friedenspolitik zu treten. Leider ist bereits das erste Gesprächsangebot der Gladbacher LINKEN an die Militärs vom 4. Februar dieses Jahres unbeantwortet geblieben. Dies bedauert DIE LINKE außerordentlich.
Offensichtlich, so Clasen, scheue man bei den Militärs den offenen Dialog mit der LINKEN, ziehe inhaltsleere Rituale, wie einen Zapfenstreich, eine Militärparade oder ein Musikfestival einem Gespräch mit kritischen Bürgern der Stadt Mönchengladbach vor.

Für den Fall, dass im Hauptquartier eine Trauerveranstaltung für die am 4. September 2009 im afghanischen Kunduz von NATO-Truppen verbrannten Menschen geplant sei, sagte Clasen bereits jetzt die Teilnahme der LINKEN zu.

 
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