Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach
Dienstags bis Freitags
von 10 - 12 und 16 - 18 Uhr
| Schluckimpfung gegen die Kopfpauschale |
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| Donnerstag, 22. April 2010 | |
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Am kommenden Samstag, dem 24.4., wird DIE LINKE. Mönchengladbach an ihren Infoständen auf die Ungerechtigkeit und Gefahr der geplanten Kopfpauschale hinweisen. Im Ärztekittel wird unser Direktkandidat zur Landtagswahl, Hartmut Wessels, den BesucherInnen am Stand in Rheydt die "Schluckimpfung gegen die Kopfpauschale" verabreichen. Der Beipackzettel klärt über den "Krankheitsverlauf" auf und erläutert die "Risiken und Nebenwirkungen" der Kopfpauschale. "Schluckimpfung ist süß, Kopfpauschale wird teuer!", sagt Hartmut Wessels und fährt fort, "Die Kopfpauschale ist Hartz IV im Gesundheitswesen. Mehr als 40 Millionen Menschen würden zu Bittstellern auf den Sozialämtern, sobald sie erkranken."
Schon heute zahlen die Beschäftigten 0,9 Prozentpunkte mehr, als die Arbeitgeber. Dazu kommen Zuzahlungen beim Zahnarzt, bei Medikamenten und Hilfsmitteln und die Praxisgebühr. Jetzt will die schwarz-gelbe Bundesregierung die Gesundheitskosten von den Lohnzusatzkosten entkoppeln. Geplant ist eine Kopfpauschale zwischen 125,- und 145,- Euro für die ArbeitnehmerInnen und der Beitrag der Arbeitgeber soll eingefroren werden. DIE LINKE. Mönchengladbach sieht darin einen Bruch mit dem System der paritätischen Finanzierung, ähnlich wie in der Vergangenheit bei der Rente durch die Riester-Rente.
Für alle interessierten BürgerInnen wird zusätzlich am 28.4. Thomas König, Arzt und Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit & Soziales, umfassend zum Thema Kopfpauschale informieren. Im Anschluss können eigene Fragen gestellt werden. Hier können Sie den Flyer zu dieser Aktion als PDF herunterladen. Im folgenden der Text des separaten Beipackzettel: Schluckimpfung gegen die Kopfpauschale Beipackzettel
Die Schluckimpfung soll Sie gegen die Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung, die die Gesundheitskosten von den Lohnzusatzkosten entkoppeln will, immunisieren. Sie stärkt Ihren Widerstand gegen die unsozialen Pläne von Gesundheitsminister Rösler. Anwendung
Mehrmals täglich bei Einnahme an die Gefahren der Kopfpauschale denken Krankheitsverlauf
Gesundheitsminister Rösler (FDP) will das gesamte Gesundheitssystem umstellen. Jeder Versicherte zahlt nach den Plänen der Regierung den gleichen Betrag. Das heißt, der Beitrag zur Krankenversicherung richtet sich nicht mehr nach dem Einkommen, sondern wird pauschal erhoben. Die Kopfpauschale tritt ab 2011/12 in sich steigernden Schüben, beginnend mit einem Betrag von 29,00 € auf und wird sich, verteilt über mehrere Jahre auf eine Belastung von 125,00 bis 145,00 € steigern. Risiken und Nebenwirkungen
Zusatzbeiträge sind der Einstieg zum einkommensunabhängigen Krankenkassenbeitrag - der "Kopfpauschale“. Arme und BezieherInnen unterer und mittlerer Einkommen werden belastet, Besserverdienende entlastet. Für einen Singlehaushalt mit 2000€ Brutto würde das eine Mehrbelastung von 45€ bedeuten. Schluckimpfung ist süß, Kopfpauschale wird teuer! |
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