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Die Kassen sind nicht einfach leer – sie wurden geleert! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 4. Februar 2010

Bei dem heutigen Warnstreik von ver.di kamen etwa 1500 Beschäftigte aus vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes zusammen. DIE LINKE. Mönchengladbach unterstützt das Anliegen nach mehr Lohn und Arbeitszeitverkürzung. „Die Arbeitgeber dürfen sich jetzt nicht hinstellen und sagen, dass die öffentlichen Kassen leer seien“, so Kreissprecher Torben Schultz, „die Kassen wurden im letzten Jahr zu Gunsten einiger weniger geleert!“

Noch zu Anfang des Jahres war es möglich den Hotelbesitzern Steuergeschenke zu machen. Mit der Neufestlegung des Kindergeldes im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes, wurde den gering verdienenden BürgerInnen kaum bis gar kein Geld mehr gegeben. Gutverdiener hingegen profitieren im hohen Maße von den üppig angehobenen Kinderfreibeträgen.
Und auch für die „systemrelevanten Banken“ war im letzten Jahr genügend Geld da. Jetzt zeigen die Warnstreiks wie systemrelevant die gute Arbeit im öffentlichen Dienst ist.

„Die Beschäftigten verdienen unsere volle Solidarität und das Verständnis der BürgerInnen. Wir brauchen dringend höhere Löhne, denn so wird die Kaufkraft nachhaltig gestärkt“, so Torben Schultz “und auch die ver.di-Forderung nach Übernahme aller Azubis ist wichtig. Nur so kann jungen Menschen mehr Sicherheit für die Lebens- und Familienplanung gegeben werden.“

DIE LINKE. Mönchengladbach unterstreicht besonders die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung und Neuregelung der Altersteilzeit. Nur so kann Arbeit wieder gerecht auf alle verteilt werden. Alte MitarbeiterInnen können langsam in den verdienten Ruhestand gehen und junge Menschen bekommen eine Perspektive im Berufsleben.

 
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