Home arrow DIE LINKE. MG arrow Mönchengladbach arrow Bericht: Keine Homezone für Nazis!

DIE LINKE. MG

So erreichen Sie uns

Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach
Dienstags bis Freitags
von 10 - 12 und 16 - 18 Uhr

Weiterer Kontakt hier

Suche

Bericht: Keine Homezone für Nazis! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 5. Januar 2010

Am Montag den 04. Januar 2010 fanden sich ca. 100 Antifaschistinnen und Antifaschisten am Viersener Busbahnhof ein um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren.

Die Kundgebung begann gegen 13 Uhr. Vertreten waren Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen um Protest gegen rechte Gewalttaten zu üben. Zu der Demonstration hatten  das Antifaschistische Aktionsbündnis Viersen, DIE LINKE. NRW, das Büro gegen Rassismus und Militarismus, die SJD – Die Falken OV Schwalmtal-Grenzland, die Antifa  Grenzland und die VVN/BdA Kreisvereinigung Mönchengladbach-Grenzland aufgerufen. Außerdem waren GenossInnen der DKP zugegen.

Auf der Kundgebung wurden Fahnen und Transparente eingesetzt und zwei Reden gehalten. An dieser Stelle sei bemerkt, dass den Verantwortlichen das Abspielen von Musik über den Demo-Bus von den anwesenden Sicherheitskräften untersagt wurde. Des Weiteren wurde zunächst ein 2-Meter-Limit für Fahnenstangen gesetzt, welches dann hinfällig wurde, als einzelne Fahnenstangen ohne ersichtlichen Grund abgegeben werden mussten.

Gegen 14.30 Uhr setzte sich die Demonstration in Bewegung durch die Viersener Innenstadt. Der Protestzug wurde von Passanten teils verwundert, mehrheitlich aber zustimmend wahrgenommen.
Die Demonstration wurde anschließend um 15 Uhr vor dem Viersener Hauptbahnhof aufgelöst und die zahlreichen Antifaschistinnen und Antifaschisten machten sich auf die Heimreise.

Anlass für den Protest war ein Vorfall am 25.12.2009 in der Viersener Innenstadt: Drei Rechtsextremisten im Alter von 18 und 19 Jahren hatten am ersten Weihnachtstag einen jungen Mann mit Migrationshintergrund zuerst rassistisch beschimpft und anschließend verprügelt, sodass er in ein nahes Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Gewalttat hatte sich am hellichten Tag in Viersens Innenstadt abgespielt, ohne dass irgendjemand dem Opfer zur Hilfe gekommen wäre. Dies wollten die beteiligten Organisationen und Demonstranten nicht hinnehmen und klarmachen, dass Viersen keine „Homeszone für Nazis“ darstellen soll.

Trotz eisiger Minus-Grade und des Termins an einem Montag-Mittag ist am 04. Januar eine gute Demonstration in Viersen zusammengekommen.

Max Bergstein
Kreisvorstand & Solid Mönchengladbach

weiterer Bericht bei Klarmann
weiterer Bericht in der WZ

 
< zurück   weiter >