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Unvorstellbare Qualen von Tieren unterbinden! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 22. Dezember 2009

Auf der Grundlage von Ermittlungen der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat der SWR am Donnerstagabend, dem 17.12.2009, einen Bericht ausgestrahlt, der unzulässige Schlachtvorgänge in einem Schlachthof in Baden-Württemberg zum Inhalt hatte.
Inzwischen hat PETA gegen die Verantwortlichen dieses Schlachthofes Strafanzeige erstattet - mit der Erstforderung, "diese Hölle auf Erden unverzüglich zu schließen".

Mario Bocks, Bezirksvertreter Nord, ist schockiert über die von PETA veröffentlichten Bilder: "Die Tierschutz-Schlachtverordnung sollte solche vermeidbare Quälerei von Tieren verhindern. Doch die Realität ist eine andere, es geht nur um Protokoll-Papiere und Profit."
Faktisch sind die sogenannten "Nutztiere" in den Schlachthöfen so gut wie rechtlos. Die Tierschutz-Schlachtverordnung versagt tagtäglich, da auch die zuständigen Veterinärbehörden die Tierquälerei für "normal" halten. Ein weiterer Skandal ist, dass Verstöße gegen diese Verordnung nur als Ordnungswidrigkeiten gehandelt werden.
Besonders brisant ist an den Bildern die Herkunft, sie entstanden in einem Schlachthof, der auch für Bioland schlachtet.

Unabhängig von dem Rechtsweg sind die Zustände schnell abzustellen!

Deswegen hat Mario Bocks die Initiative von PETA unterstützt und sich in einem Schreiben an das Regierungspräsidium Stuttgart, z.Hd. Dr. Kurt Mezger, gewandt. Das können Sie auch! Unterschreiben Sie hier online oder verfassen Sie Ihren eigenen Text und schicken Sie ihn an:
Regierungspräsidium Stuttgart
Dr. Kurt Mezger, Abteilungsdirektor
Ruppmannstr. 21
70565 Stuttgart
Telefax: 0711 904-11190

Sie können sich die Aufnahmen auch online anschauen und sich selbst eine Meinung über das unnötige Leid der Tiere bilden. Wir weisen explizit darauf hin, dass diese erschütternden Bilder und Töne nichts für schwache Nerven sind.
Hier geht es zum Video.
Das Video startet nicht automatisch, auf der Seite finden Sie auch einen Link auf den SWR Bericht der etwas entschärft ist und weitere Informationen.

Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. ist in der Vergangenheit durch zum Teil spektakuläre, zum Teil aber auch durch umstrittene Aktionen aufgefallen. Sie ist als gemeinnützig anerkannt und sie finanziert sich fast ausschließlich über Spenden. Nicht immer ist der Einsatz der Mittel mit den Gesetzen des jeweiligen Landes vereinbar, aber nachweislich fließen etwa 85 Prozent des Betriebsbudgets unmittelbar in Aktionen. Ein relativ objektives Bild können Sie sich hier in dem WikiPedia Artikel machen .

 
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