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Montag, 23. November 2009

Persönlicher Bericht von Mario Bocks über die LandesvertreterInnenversammlung

Werte Genossinnen und Genossen,

wie Ihr wisst, hat am 21. und 22. November 2009 die LandesvertreterInnenversammlung in Mühlheim an der Ruhr stattgefunden mit dem Ziel der Aufstellung einer Landesliste für die Landtagswahl am 09. Mai. 2010. Da im Vorfeld viel und unsinnig in den Medien berichtet wurde, war das Interesse groß und die Versammlung dementsprechend gut besucht.

Bereits am Samstag kam es bei der Aufstellung zu zwei Überraschungen, da die auf den Plätzen 3 und 5 von dem Landesverband vorgeschlagenen Kandidatinnen Edith Froese und Irina Neszeri sich nicht durchsetzen konnten. Auf Platz 3 konnte sich die Mitarbeiterin von Rüdiger Sagel im Landtag NRW, Carolin Butterwegge und auf 5 Gunhild Böth durchsetzen.

Erstaunlich war auch die Tatsache, das es bereits ab Platz 1 Kampfkandidaturen gegeben gegeben hat. Eine weitere erfreuliche Sache war das Kurzinterview was der WDR mit mir als Listenkandidat für einen hinteren Platz geführt hat und was am Abend in dem Bericht über die Versammlung auch im WDR gezeigt wurde. Der Samstag endete mit den Wahlen um Platz 12.

Am Sonntag ging es pünktlich um 10:00 Uhr weiter und so hatte ich dann die Ehre, auf Platz 14, zu dem ich angetreten bin, als erster männlicher Kandidat sprechen zu dürfen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte ich meine Rede noch bis halb vier morgens aufgrund der veröffentlichten Zahlen der Landesregierung NRW zum Kultur-Etat kurzfristig umgeschrieben um mich auf das Thema Kultur zu konzentrieren.

Auf Platz 14 traten 15 Kandidaten an und mit 11 Stimmen habe ich hier das sechst beste Ergebnis erzielt. In der folgenden Stichwahl zwischen dem Gütersloher Professor Dreßen und dem Sekretär der IG Bau, Holger Vermeer setzte sich letzterer durch.

Zu bemerken ist, das zeitweilig bis zu 20 Personen und mehr sich um einen Listenplatz bemühten und es insgesamt an die hundert Bewerbungen gab. Sehr lobenswert haben sich vor allen Dingen die Frauen verhalten die auf KEINEN einzigen unquotierten Platz angetreten sind. Respekt! Was nicht so positiv aufgenommen wurde, war die Tatsache der ewigen  Kandidaturen einzelner Personen welche bis zu zehn Mal angetreten sind.

Zu den Blockwahlen ab Platz 21 ( hier 14 Kandidatinnen und 36 Kandidaten für 20 Plätze) bin ich noch mal angetreten und habe hier 19 Stimmen bekommen. Hier gab es ebenfalls nochmal Stichwahlen, da das Quorum von 25 % auf den letzten vier Plätzen der unquotierten Liste nicht erfüllt wurde und diese Plätze daher nochmal zur Wahl an standen. Leider fehlte mir hier genau eine Stimme, denn mit 20 Stimmen hätte ich an der 4 aus 8 Stichwahl teilnehmen können.

Einen ganz besonderen Dank möchte ich der Genossin Ulla Heinrich und den Genossen Johannes Frommen und Erik Jansen aussprechen, die trotz der Länge der beiden Tage durch gehalten und sich konzentriert dem Geschehen gewidmet haben.

Die einzelnen Ergebnisse der Stichwahlen und die Kandidaten für die Listenplätze könnt ihr der Seite www.dielinke-nrw.de entnehmen. Hierzu müsst ihr nur auf die Navigation links oben klicken.

Mit roten und sozialistischen Grüßen
Mario Bocks

 
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