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Auf dem Wunschzettel: Familienfreundlichkeit PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 2. Dezember 2009

DIE LINKE. Mönchengladbach begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgericht zu den Berliner Ladenöffnungszeiten. Es wurde klar gestellt, dass Verkaufsoffene Sonn- und Feiertage in Deutschland nur in Ausnahmefällen zulässig sind. "Wir haben immer klargestellt: Durch verkaufsoffene Sonntage ändert sich nicht die Geldmenge die ausgegeben wird", so Sabine Cremer, "jedoch leiden die kleineren Geschäfte die den zusätzlichen Aufwand nicht stemmen können."
Der Rat der Stadt wird sich hoffentlich im nächsten Jahr, durch das Urteil motiviert, zu deutlich weniger Sonderregelungen hinreißen lassen.

Die Stadt prüft seit einiger Zeit ihre Entscheidungen immer auf die Familienfreundlichkeit, gerade bei den verkaufsoffenen Sonntagen muss diese deutlich verneint werden. Die Leidtragenden sind die vielen Verkaufskräfte im unteren Lohnniveau, denen der letzte gesicherte Familientag genommen wird.
Die Angestellten im Einzelhandel sind gerade in der Weihnachtszeit extrem belastet, deswegen ist der Verkaufsoffene Sonntag am 27. Dezember in Mönchengladbach völlig unbegreiflich. "Sollen nach einem hoffentlich ruhigen Fest in der Familie auch die letzten Geld-Geschenke so schnell wie möglich umgesetzt werden?" fragt sich Sabine Cremer, "Wäre es nicht viel wichtiger in der Familie das Fest auch im kreise der ganzen Familie ausklingen zu lassen?"

Mit solchen Regelungen wird lediglich das Geld an die "großen" weitergegeben, die kleinen Betriebe in unser direkten Nachbarschaft können es sich nicht leisten zusätzliche Kräfte für zusätzliche Verkaufstage bereit zu stellen. Deswegen hat auch DIE LINKE. Mönchengladbach einen kleinen Wunschzettel:

  • Die Mönchengladbacher BürgerInnen mögen sich am 27. der Familie widmen, nicht dem Konsum
  • Die Gestaltungsmehrheit möge in 2010 die Prüfung auf Familienfreundlichkeit ernst nehmen


 
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