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Ökonomisierung von Bildung entgegentreten! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 11. November 2009

Die LINKE. MG erklärt sich mit den Studierenden an der Hochschule Niederrhein solidarisch in ihrem Kampf um bessere Studienbedingungen.
Erik Jansen (Vorstand Ortsverband MG-Stadt) und Torben Schultz (Ortsgruppe Rheydt) überbrachten den Aktiven neben der Solidaritätserklärung auch belegte Brötchen zur „Stärkung der Kampfkraft“. Des weiteren informierten sie sich in Gesprächen über den bisherigen Verlauf der Aktion und die Ergebnisse des gestrigen Gespräches mit dem Rektorat.

Ökonomisierung von Bildung entgegentreten!

Mit mittlerweile weit über 10 (teil)besetzten Hochschulen weiten sich die Proteste der Studierenden rasch aus und auch in Mönchengladbach ist das Audimax des Fachbereichs Sozialwesen in Beschlag genommen worden.
DIE LINKE. MG begrüßt diese Aktion als Teil einer notwendigen gesellschaftlichen Diskussion und erklärt sich solidarisch mit den Studierenden.

In allen Lebensbereichen werden Menschen inzwischen am Prinzip der Wirtschaftlichkeit gemessen, es geht um Effizienz und Profitmaximierung. Doch genau dieses Gewinnstreben hat die Gesellschaft im letzten Jahr in eine der schwersten Krisen geführt.
Seit Jahren wird Stück für Stück auch Bildung zu einer Ware umgewandelt.
Beispiele hierfür sind:

  • die Einführung von Studiengebühren, mit der schon beim Zugang zur Hochschule eine soziale Auslese herbeigeführt wird. Gleichzeitig versagen, wie an der Hochschule Niederrhein dokumentiert, die Regelmechanismen. Studiengebühren werden über Jahre gebunkert und dann überhastet ausgegeben.
  • die Hochschulen werden entdemokratisiert, die Studierenden als größte Gruppe haben nahezu kein Mitspracherecht mehr. Stattdessen entscheidet ein von der Wirtschaft dominierter Hochschulrat. Wie soll so eine unabhängige Lehre, Wissenschaft und Forschung möglich sein?
  • die Straffung und Repression in den Bachelor Studiengängen schafft keine akzeptablen Lernbedingungen. Die Beschränkungen der Master Studiengänge führen zwangsläufig zu einer Zwei-Klassen Bildung.

Bildung ist keine Ware, Bildung ist das Fundament unserer Gesellschaft. "Wir müssen uns alle darüber im klaren sein, welchen Preis wir bezahlen, wenn wir auf Bildung als Menschenrecht verzichten. Das bezahlen wir mit unser aller Zukunft", so Torben Schultz von der Ortsgruppe Rheydt.

Bildung muss von der Kindheit an bis ins hohe Alter frei von finanzieller Auslese allen ermöglicht werden. Deswegen fordert DIE LINKE. MG alle BürgerInnen auf die Proteste der Studierenden zu unterstützen und auszuweiten. Auch die Situation der Kitas und der Schulen ist nicht mehr hinnehmbar. Der Ökonomisierung von Bildung muss in allen Bereichen entschieden entgegengetreten werden.

 
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