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Zum Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 9. August 2007

Das Linke Forum Mönchengladbach hat Verständnis für die Forderung der Lokführer nach einer deutlichen Erhöhung ihrer Einkommen – zu niedrige Einkommen betreffen darüber hinaus jedoch das gesamte Fahrpersonal, welches, gemessen an den Arbeitsbedingungen, seit Jahren zu kurz gekommen ist. Seit 2004 mussten die Beschäftigten rund zehn Prozent Einkommensverluste hinnehmen, während die Bezüge der Vorstandsmitglieder ausweislich des DB-Geschäftsberichts 2006 um 62,5 Prozent, diejenigen der Aufsichtsratsmitglieder sogar um fast 300 Prozent angehoben wurden, nachdem das operative Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen auf 2,477 Milliarden Euro gesteigert wurde. Dem gegenüber stehen unregelmäßige Schicht- und Wechseldienste zu jeder Tages- und Nachtzeit, der Arbeitsort „Zug“ und damit einhergehend eine stark eingeschrenkte Teilhabe am familiären und gesellschaftlichen Leben. 

Lokführer in Italien und den Niederlanden erhalten rund 10 Prozent, in Spanien und Frankreich gar 60 Prozent und in der Schweiz bis zu 150 Prozent mehr als ihre deutschen Kollegen. Selbst bei einem Abschluss mit 30 Prozent Lohnerhöhung lägen die Gehälter in Deutschland unter denen vieler europäischer Kollegen.

Der Weg zu gerechten Löhnen für alle Bahnbeschäftigten führt über den Stopp der Privatisierungspläne der Bahn. Das jedoch will die Bahn nicht, denn niedrige Lähne sind gut für die geplante Privatisierung. Dass die Beschäftigten sich gegen den Abbau sozialer Standards und gegen niedrige Löhne wehren, ist verständlich. Das Linke Forum unterstützt die Bemühungen der GDL und fordert Schluss mit der Privatisierung der Bahn und her mit angemessenen Einkommen für die Bahn-Beschäftigten.
 
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