Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach
Dienstags bis Freitags
von 10 - 12 und 16 - 18 Uhr
| Fahrt aufnehmen, aber umweltfreundlich |
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| Montag, 20. Juli 2009 | |
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![]() Torben Schultz: 'Wer auf Autos und Straßen setzt, darf sich nicht wundern, wenn er im Stau stehen bleibt!' Mobilität ist ein unverzichtbares Gut in unserer Gesellschaft. Ob unser Arbeitsplatz an langen Anfahrtswegen hängt oder es "nur" um die Freizeitgestaltung geht, wo Schwimmbad und Theater nicht mehr um die Ecke liegen; ob der wöchentliche Familien-Großeinkauf ansteht oder die Kinder zum Kindergarten müssen, wir müssen und wollen mobil sein. Doch zu oft werden alle diese Fahrten mit dem Auto erledigt. Das jedoch geht zu Lasten unserer Umwelt:
Der Aufruf an uns alle, einfach mal das Auto stehen zu lassen
Die Stadt ist in der Verantwortung: Die derzeitige Verkehrsplanung richtet sich an Erhebungen über den derzeitigen Verkehr und an Annahmen, wie er sich entwickelt. Damit reagiert sie und läuft folglich immer den Entwicklungen hinterher. DIE LINKE. Mönchengladbach versteht Verkehrsentwicklung als ein Element der Stadtentwicklung. Wir wollen zukunftsorientiert gestalten, um so der Lebensqualität und der Umwelt gerecht zu werden.
Wege verkürzen, Fahrten vermeiden!
Behörden, Einzelhandel und Freizeiteinrichtungen gehören nahe an die Menschen, direkt in die Stadtteile.
Einstieg in den Umstieg! Die Politik kann sich hier nicht rausreden, dass sie auf die Unternehmen "Deutsche Bahn", "NVV" und "MöBus" keinen Einfluss hat. Schon jetzt ist über Aufsichtsratsposten einiges möglich. Doch dieser Einfluss muss ausgebaut werden, Mobilität als Grundrecht gehört in die Hand der Kommune. Deswegen ist DIE LINKE. für eine Rekommunalisierung der Verkehrsbetriebe. Die Attraktivität muss aber auch über die Preisgestaltung erhöht werden. Im ersten Schritt will DIE LINKE. für alle finanzschwachen Menschen ein Sozialticket für 15 € im Monat einführen. In weiteren Schritten muss das Prinzip Semesterticket, also die Bündelung vieler Einzelpersonen zu einem Großkunden gefördert werden. Warum nicht ein "Behörden-Ticket" für die Angestellten der Stadt, das über Parkraumbewirtschaftung refinanziert wird?
Aufsteigen statt stehen bleiben! Das wollen wir ändern. Das Rad- und Fußwegenetz muss nach Sicherheitsaspekten flächendeckend ausgebaut werden, vorrangig vor den Straßen. Die Fortbewegung mit Muskelkraft ist noch immer die umweltfreundlichste und wirkt sich nebenbei positiv auf die Gesundheit aus.
Mit Sicherheit Ruhe bewahren! Deswegen will DIE LINKE. Mönchengladbach mehr Verkehrsberuhigungen. Gerade Wohngebiete müssen konsequent in "Zone-30" umgebaut werden.
Auch mal Nein sagen!
Aus Mönchengladbach muss rasch "Menschengladbach - eine Stadt für uns" werden, denn der Mensch muss im Mittelpunkt einer Umwelt und Verkehrspolitik stehen. |
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