| Stadt Mönchengladbach "verzockt" Steuergelder |
|
|
|
| Freitag, 17. Juli 2009 | |
|
964.947 Euro Schaden Mit rein spekulativen Zinsgeschäften durch das „Zins- und Schuldenmanagement bei der Stadt Mönchengladbach“ unter Leitung des Stadtkämmerers Bernd Kuckels ist der Stadt Mönchengladbach in den Jahren 2005 bis 2008 einen Vermögensschaden von fast einer Million Euro entstanden.
Die Stadt Mönchengladbach hat Zinsderivate als „innovative, derivate Finanzprodukte“ zur Verwaltung Ihres Schuldzinsendienstes eingesetzt. Zinsderivate sind Zinstauschgeschäfte, die letztlich nichts anderes sind als eine Wette mit einer Bank auf die künftige Zins- und Kursentwicklung am Kapitalmarkt. Wie zumeist beim Glücksspiel im Finanzkasino gibt es mehr Verlierer als Gewinner. Die Stadt Mönchengladbach gehörte – wie nicht anders zu erwarten – zu den Verlierern. Bilanz: 946.947 Euro Schaden für die Bürger unserer Stadt.
Aber der Kämmerer ist nicht allein verantwortlich für den Millionenschaden. Verantwortlich sind auch CDU, FDP und SPD in unserer Stadt, die diese Zinswetten mitgetragen haben. Und was noch schlimmer ist, Zinswetten wurden von der Bezirksregierung Düsseldorf und damit auch von der Landesregierung gefordert und auch genehmigt. Während jeder andere ordentliche Schuldner den normalen Schuldendienst bedient, lässt sich die Politik auf ein hochriskantes „Glücksspiel im Kasino“ ein. Der Steuerzahler zahlt es ja schließlich. DIE LINKE fordert das Verbot von Zinswetten und die Vergesellschaftung von privaten Banken mit einer öffentlichen Kontrolle und, ähnlich wie bei den Sparkassen, die Verpflichtung auf das Gemeinwohl. |
| < zurück | weiter > |
|---|



