Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach
Dienstag
10.30 bis 12.30 und 14.30 bis 16.30 Uhr
Mittwoch bis Freitag
10.00 bis 12.00 und 16.00 bis 18.00 Uhr
Dienstag und Freitag ist Sozialberatung
| Diskussion mit Michael Klarmann |
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| Freitag, 3. Juli 2009 | |
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Rechtsextremismus in der Region: Diskussion mit Michael Klarmann Auf Einladung des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE. referierte jüngst der Aachener Journalist Michael Klarmann vor rund 50 Bürgerinnen und Bürger im Haus Erholung. Die rechtsextreme Szene sei eine relativ junge Szene, sie verändere sich und setze auf Erlebniskultur und rechte Rockmusik. Auftreten, Aktionsformen und Kleidungsstile sowie weitere Merkmale der autonomen Linken, werden übernommen. Die im rechten Spektrum angesagte Ein-Mann-Band „Division Germania“ komme aus Mönchengladbach. Über die NPD-nahen „Kameradschaften“ vernetzten sich auch Mönchengladbacher Gruppierungen mit einer Braunszene, die in die Kreisen Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen ihre Hochburgen habe. Rechtsextremismus ziele auf die gewaltsame Umgestaltung der Gesellschaft in Richtung Nationalistischer Herrschaftsstaat. Rechtsradikalismus setze lediglich auf die Ausgrenzung von Minderheiten (Ausländer, Homosexuelle etc.), so der Referent Michael Klarmann. Ohne zelebrierte Feindbilder, wie Ausländer, Muslime oder Homosexuelle hätten derartige Gruppen keine Chance.
Der südliche Niederrhein ist neben den sogenannten Kameradschaften von Gruppen, wie „Volkssturm Rheinland“, der „Aktionsgruppe Rheinland“ und „Widerstand Meerbusch“ bestimmt. Auch hier gebe es Verbindungen zu Mönchengladbach.
Der Veranstalter zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung. Der Vortrag und die Diskussion habe gezeigt wachsam zu bleiben. |
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