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Arbeitsplätze bei Karstadt PDF Drucken E-Mail
Freitag, 5. Juni 2009

Erhalt der Arbeitsplätze bei Karstadt – Ja!
Bundesbürgschaft – Nein!

Für den Erhalt des zum Arcandor-Konzern gehörenden Kaufhauses Karstadt in Rheydt haben sich mehr als 8000 Menschen in einer Unterschriftenaktion ausgesprochen und eine Kredithilfe für den Konzern in Höhe von 650 Millionen EUR von der Bundesregierung gefordert.

Auch DIE LINKE. ist der Meinung, dass die Schließung des Karstadt Kaufhauses zu einer weiteren Schwächung des Stadtteil Rheydt führen würde.
Die Forderung einer Kredithilfe für den Arcandor-Konzern lehnt DIE LINKE. jedoch ab.

Großaktionäre bei Arcandor sind Madeleine Schickedanz (Quelle Kaufhauskonzern) und die private Sal. Oppenheimer-Bank. Das Vermögen von Frau Schickedanz wird auf 3,9 Milliarden EUR geschätzt. Und auch die Sal. Oppenheimer-Bank ist liquide. Beide Großaktionäre wären in der Lage, eigenes Geld in den Konzern zu stecken. Warum es die Aufgabe der SteuerzahlerInnen sein soll, Milliardären ihr Vermögen zu retten, ist nicht einsichtig.

Es ist immer die gleiche Geschichte: Gewinne werden von den Unternehmern einkassiert. Wenn es um Verluste geht, sollen SteuerzahlerInnen bezahlen.
DIE LINKE. ist der Meinung, wer in der Vergangenheit Gewinne erwirtschaftet hat, soll diese auch in Krisenzeiten in den Betrieb zurückführen.
Gerade angesichts der Krisensituation fordert DIE LINKE. eine gesellschaftliche Diskussion über einen Systemwandel hin zu einer demokratischen Ökonomie, die eine Umstrukturierung des Produktionsprozesses ermöglicht. Mensch und Umwelt muss im Zentrum stehen, nicht der Profit.

Helmut Schaper


DIE LINKE. Mönchengladbach führt in diesem Zusammenhang auch eine Podiumsdiskussion zu der Thematik einer alternativen gesellschaftlichen Entwicklung durch. Lesen sie hier mehr zu der Veranstaltung "Kapitalismus kein Zukunftsmodell – Systemfrage ist gestellt!"

 

 
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