Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach
Dienstag
10.30 bis 12.30 und 14.30 bis 16.30 Uhr
Mittwoch bis Freitag
10.00 bis 12.00 und 16.00 bis 18.00 Uhr
Dienstag und Freitag ist Sozialberatung
| Stellungnahmen der LiLO zur Ratssitzung am 29.4.09 |
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| Mittwoch, 29. April 2009 | |
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Die LiLO zu den Punkten DS VII/4103 (Konjunkturpaket II) und Tagesordnungspunkt 24 (Fusion der Gesellschaften EWMG, WFMG und MGMG) die auf der Ratssitzung am 29.4.09 behandelt werden.
DS VII/4103 Die LiLO hat im Hauptausschuss am 28.1.09 kritisiert, dass das Programm unterfinanziert ist und dass wir eine Freistellung vom Eigenanteil fordern. Des weiteren, das die Maßnahmen das Prinzip der Nachhaltigkeit erfüllen müssen.
Ausgehend vom Beschlussentwurf stellen wir selbstverständlich bezüglich der Höhe fest, dass die 32,2 Millionen EUR ein Geschenk für den defizitären Haushalt unserer Stadt sind. Andererseits sind es Brotkrumen angesichts der Summen, die für andere Rettungsschirme bereitgestellt werden.
Eine Freistellung vom Eigenanteil ist nicht erfolgt. Zwar ist durch das Modell der Abfinanzierung sichergestellt, dass auch finanzschwache Kommunen am Konjunkturprogramm teilnehmen können. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass ab 2012 durch dieses Modell weniger Geld für die Sanierung und Investition an Bildungseinrichtungen und Infrastruktur zur Verfügung stehen.
Was die Nachhaltigkeit betrifft, so sehen wir in der angewendeten Begrifflichkeit eine ähnliche Kreativität wie in der Formulierung der Subvention für ECE durch einen Tunnelbau in „Stadtreparaturarbeiten“. Durch den Kriterienkatalog sind aus unserer Sicht Maßnahmen, die wir für notwendig halten, wie zum Beispiel eine 6. Gesamtschule oder ein Abenteuerspielplatz in Odenkirchen, nicht möglich. Auch dies kritisieren wir.
Wir werden dennoch nachher dem Beschlussentwurf zu Punkt 2 zustimmen.
Tagesordnungspunkt 24 Nachdem Aufgaben, die in der Stadtverwaltung angesiedelt waren, Stück für Stück in Gesellschaften ausgegliedert und damit auch der Einflussmöglichkeit des Rates entzogen wurden, wollen nun CDU und FDP diese drei Unternehmen EWMG, WFMG und MGMG zu einer Gesellschaft zusammenführen.
Als Begründung enthält zumindest der vorangegangene CDU Antrag im Hauptausschuss den Hinweis, alle drei Gesellschaften haben eine gute Arbeit für die Stadt Mönchengladbach geleistet. Wobei wir eher aus den getrennten FDP und CDU Anträgen im Hauptausschuss herauslesen, da gibt es ein Grundstück, dass wäre gut zu vermarkten. Dazu stellen wir einen Antrag, was damit passieren könnte.
Die LiLO ist der Meinung, dass die Behauptung der guten Arbeit zuerst einmal überprüft werden sollte. Zu teuer, nicht effektiv und wenig transparent.
Wir sind für eine Rekommunalisierung im Sinne einer Rückführung in den Bereich der Verwaltung. Für uns ist nicht einsichtig, dass MitarbeiterInnen aus dem Liegenschaftsamt nur dann bessere Arbeit leisten können, wenn sie in einer ausgegliederten Gesellschaft arbeiten. Eine Rückführung würde zudem die Entscheidungsbefugnis des Rates erhöhen und für mehr Transparenz sorgen. |
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