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RWE spaltet Europa PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 23. April 2009

Mönchengladbacher LINKE ruft zur Anti-Atom Demonstration in Münster auf

Die Beteiligung des Energiegiganten RWE mit 1,5 Milliarden € an einem Atomkraftwerk in einem erdbebengefährdeten Gebiet in Bulgarien zeigt: der Einsatz gegen die unverantwortlichen Betreiber von Atomenergie muss europaweit geführt werden. „In dem Gebiet, in dem mit Hilfe von RWE ein Atomreaktor gebaut werden soll, kamen bei einem Erdbeben 1977 insgesamt 120 Menschen ums Leben.“ so Bernhard Clasen, Sprecher der Mönchengladbacher LINKEN und Osteuropaexperte. „Die Mönchengladbacher LINKE erklärt sich mit den bulgarischen Atomkraftgegnern solidarisch, die am 22. April eigens nach Essen angereist waren, um die RWE-Aktionäre vor der umstrittenen Investition in das Atomkraftwerk in Belene (Bulgarien) zu warnen.“

Doch die Mönchengladbacher LINKEN richten ihre Forderungen nicht nur an den Essener Energiekonzern RWE. Die Mönchengladbacher NVV, so der Vorstand der Mönchengladbacher LINKEN in einer Erklärung, müsse auf den Ausbau von umweltfreundlicher Solarenergie auf privaten und öffentlichen Gebäuden setzen. Diese gelte es mit günstigen Krediten der Stadtsparkasse zu unterstützen. Die Investition in die klimaschädliche Braunkohle oder der Einstieg in die Energieproduktion mit Steinkohle wie in 2008 sind keine Schritte in Richtung Nachhaltigkeit und Vorrang für die Nutzung erneuerbarer Energieträger.

Angesichts der geplanten Expansion der Atomenergie und des bevorstehenden Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl werden sich die Mönchengladbacher LINKEN an der Demonstration in Münster am Samstag, den 25. April beteiligen. Dort wird auch die bulgarische Umweltschützerin Bulgarin Albena Simeonova sprechen.

Die Mönchengladbacher LINKEN Atomkraftgegner werden mit der Bahn am Samstag, um 8:21 Uhr, nach Münster reisen. Wer sich an einem „Schöner Tag Ticket NRW“beteiligen will, trifft sich um 8 Uhr vor dem Fahrkartencenter.

 
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