| Armut ist weiblich |
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| Freitag, 20. Februar 2009 | |
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zum Internationaler Frauentag 8. März 2009
Armut ist weiblich Die Ursachen sind bekannt:
Im August 1910 wurde auf Initiative von Clara Zetkin die jährliche Durchführung eines internationalen Frauentages beschlossen. Dieser richtete sich gegen die umfassende Ausbeutung der Frauen. Die zentralen Forderungen der Frauen im Jahre 1921 richteten sich gegen die Kriegsgefahr, sie stimmten für Arbeitsschutzgesetze, für ein Frauenwahlrecht, für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit, für einen Achtstundentag, für ausreichenden Mutterschutz und für die Festsetzung von Mindestlöhnen. In den Folgejahren wurden weitere Forderungen benannt, die für die Emanzipation der Frauen wesentlich waren, z.B. die Forderung nach Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs. In den 70 er Jahren wurden Themen angesprochen, die heute noch Gültigkeit haben: Gewalt gegen Frauen, die Situation von Frauen in Forschung und Lehre und das Thema um den § 218. In den 80er Jahren wurde die Frauen- und Friedenspolitik miteinander verknüpft, da die Forderung nach Frieden und Abrüstung politisch im Mittelpunkt stand. Der Internationale Frauentag wird auch als Aktionstag der Gewerkschaftsfrauen bestätigt und der 8. März sollte in der Zukunft dazu dienen, aktuelle Probleme der arbeitenden Frauen zu diskutieren. So forderten die Frauen 1985 „Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt“ ein. 1986 forderten sie „Brot und Rosen“. Im Jahre 2009 gilt es, massiv gegen die skandalöse Armut von Frauen und ihrer Kinder zu protestieren. Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, Entscheidungen zu treffen, die diesen Verhältnissen entgegenwirken, um Armut zukünftig zu verhindern
Sie können diesen Text hier als Flyer im PDF Format runterladen.
Dieser Text gehört zu der Einladungen zur Kulturveranstaltung zum internationalen Frauentag am 6.3.09 mit dem "Hartz IV-Kabarett MG" (mehr hier) und zum Frauenfrühstück am 8.3.09 (mehr hier).
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DIE LINKE. MG 

