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Senat der HSNR beschließt Änderung der Beitragsordnung PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 10. Februar 2009

Pressemitteilung des AStA der HSNR; Krefeld, den 10.02.09
Der Senat der Hochschule Niederrhein hat auf seiner gestrigen Sitzung eine Änderung der Beitragsordnung beschlossen. Dabei stimmte die Mehrheit der Senatorinnen und Senatoren für einen Antrag des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA), welcher eine Befreiung von den Studiengebühren für die Dauer der Regelstudienzeit vorsieht, wenn sich Studentinnen und Studenten in den Gremien und Organen der Hochschule, der Studierendenschaft oder des Studentenwerkes politisch und sozial engagieren.

Der AStA, der eine solche Änderung der Beitragsordnung per Antrag schon vor über einem Jahr einforderte, ist zwar mit dem Ausgang der Abstimmung sehr zufrieden, weniger jedoch mit dem unnötig langen Zeitraum, in dem die Anträge der Studierenden diskutiert wurden. Diese Entscheidung hätte nach Meinung des AStA Vorstandes schneller getroffen werden müssen.
Dass der Antrag auf Befreiung von den Studiengebühren auf eine Mehrheit im Senat traf, wertet der AStA als Zeichen, dass die meisten Senatorinnen und Senatoren dem Engagement der Studierenden auf kulureller, sozialer und politischer Ebene Respekt und Anerkennung zollen und dieses nunmehr stärker fördern möchten, als es in der Vergangenheit der Fall war.

Der AStA Vorsitzende Bastian Feldkeller von der Hochschulgruppe BGSB.SDS sieht die Arbeit der studentischen Interessensvertretung honoriert und gleichzeitig die Grundlage, um studentisches Engagement auch über den Campus hinaus ausbauen zu können.
"Viele Projekte verschlingen Unmengen an Zeit und Kraft. wir versuchen, alle Probleme, die bei den Studierenden auftreten, schnell zu lösen. Der Erlass der Studienbeiträge ist dabei eine Hilfe und vor allem ein Schritt in die richtige Richtung. So signalisiert die Hochschule, dass Engagement in demokratischen Organen gefördert wird."

Dennoch kann die Befreiung von den Studiengebühren für engagierte Studierende nur als ein erster Meilenstein in dem weiterhin andauernden Kampf gegen soziale Selektion und Verschuldung durch Studiengebühren gesehen werden.
Nach wie vor ist der AStA der festen Überzeugung, dass ein Studium für alle Studierenden kostenfrei sein muss.

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DIE LINKE. MG begrüßt diesen kleinen Schritt in die richtige Richtung. Der Senat der Hochschule Niederrhein hat somit das demokratische Recht der verfassten Studierendenschaft gestärkt. Dennoch muss ausdrücklich betont werden, dass Studiengebühren in keiner Form sozial verträglich gestaltet werden können und deswegen abgeschafft werden müssen.

 
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