Home arrow DIE LINKE. MG arrow Pressemitteilungen arrow Jubel mit Beigeschmack

DIE LINKE. MG

So erreichen Sie uns

Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach

Montag und Dienstag
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Donnerstag und Freitag
10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Montag und Freitag ist Sozialberatung

Weiterer Kontakt hier

Suche

Jubel mit Beigeschmack PDF Drucken E-Mail
Montag, 9. Februar 2009

Die Ortsgruppe Rheydt hat sich auf ihrem Treffen am 5. Februar mit dem Beschluss des Rates zum Bürgerbegehren „Stoppt Giesenkirchen 2015“ befasst. Die Anwesenden lobten das Engagement der Bürgerinnen und Bürger und gratulierten der Bürgerinitiative. „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass die Bürger eben nicht machtlos sind und die Politiker nicht tun können, was sie wollen“, so Walter Jost von der Ortsgruppe und Direktkandidat in Pongs / Hockstein (Wahlbezirk 19).

Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack: Zwar räumte die FDP im Rat ein, dass es Fehler in der Kommunikation gegeben habe. Inhaltlich steht sie aber weiter hinter dem Projekt Giesenkirchen 2015. Die CDU hält trotz des deutlichen Bürgervotums unbeirrt an dem Konzept fest.

Ein Konzept, das finanziell auf schwachen Füßen steht. Gerechnet wird mit Einnahmen aus Grundstücksverkäufen. Doch genau für dieses Bauland fehlt jeder Nachweis eines Bedarfs. Ein Konzept, das am Ende zwar neue Sportstätten geschaffen hätte, aber in der Summe zu deutlich weniger Kapazitäten geführt hätte. Ein Konzept, das die Lebensqualität in Giesenkirchen verschlechtert hätte. Und ein Konzept, das noch immer reichlich Fragen unbeantwortet lässt, wie Helmut Schaper von der LiLO anmerkte.

Beim Verhalten der FDP wird allen Bürgern klar sein, mit welchem wahltaktischen Kalkül hier agiert wurde. Wenn sich die Mehrheitsverhältnisse im Rat nicht grundlegend ändern, wird die Bürgerinitiative spätestens in zwei Jahren wieder viel zu tun bekommen. Denn wie sagte Jansen-Winkeln: Mit dieser Entscheidung wird das Projekt auf Null zurückgestellt.

Giesenkirchen 2015 ist aufgeschoben, nicht aufgehoben. Bis zu einer Neuvorlage strickt die CDU und FDP schon an einem ähnlichen Modell für das Grenzlandstadion. Auch die Rheydter können hier u. a. über die zunehmende Flächenversiegelung nicht erfreut sein. Aber das Beispiel der Bürgerinitiative Giesenkirchen zeigt ja, wie reichlich Gegenwind erzeugt werden kann.

 
< zurück   weiter >