Home arrow DIE LINKE. MG arrow Mönchengladbach arrow RP-Artikel zu Hugo Junkers vom 3.2.09

DIE LINKE. MG

So erreichen Sie uns

Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach

Dienstag
10.30 bis 12.30 und 14.30 bis 16.30 Uhr

Mittwoch bis Freitag
10.00 bis 12.00 und 16.00 bis 18.00 Uhr

Dienstag und Freitag ist Sozialberatung

Weiterer Kontakt hier

Suche

RP-Artikel zu Hugo Junkers vom 3.2.09 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 4. Februar 2009

Stellungnahme zu dem Artikel in der Rheinischen Post vom 3.2.2009, Seite C3 "Der Überflieger aus Rheydt", Online hier zu lesen.

Der Artikel stellt die technischen Verdienste von Hugo Junkers umfassend dar.
Was zu kurz kommt, ist die Zivilcourage, die dieser Mann den Nazis gegenüber gezeigt hat.

Zitat in Ihrem Artikel: „Hugo Junkers musste die Mehrheit an seinem Werk abgeben und durfte Dessau fortan nicht mehr betreten.“
Der konkrete Hintergrund dafür war, dass Hugo Junkers die militärische Nutzung seines Flugzeuges „Ju52 – Tante Ju“ ablehnte. Er wurde deshalb von den Nazis 1933 zur Abtretung seiner Fabriken und Patente gezwungen. Der Dessauer Oberstaatsanwalt erteilte Hugo Junkers wegen seiner Weigerung zur militärischen Nutzung seines Flugzeuges ein „Stadtverbot“.

Während Herr Abs von der Deutschen Bank von der Enteignung – Arisierung – der jüdischen Banken in der Nazizeit profitierte und nach dem Krieg weiterhin der Vorsitzende der Deutschen Bank blieb, die Industriellen Krupp und Stinnes und weitere Bankiers Hitler finanziell unterstützten und förderten, Werner von Braun seine Forschungsarbeiten für die V2 Raketen gegen England in den USA ungehindert fortsetzen konnte, hatte Hugo Junkers das Rückgrat besessen, sich der Aufrüstung in Dritten Reich zu widersetzen.

Der Jugend zu vermitteln, dass ein Widerstand gegen die Nazidiktatur auch auf der Ebene der Industriellen möglich war, halten wir für notwendig.

Helmut Schaper

 
< zurück   weiter >