Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach
Dienstag
10.30 bis 12.30 und 14.30 bis 16.30 Uhr
Mittwoch bis Freitag
10.00 bis 12.00 und 16.00 bis 18.00 Uhr
Dienstag und Freitag ist Sozialberatung
| Verlässlichen Zahlen für die weiterführenden Schulen? |
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| Sonntag, 18. Januar 2009 | |
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Schuldezernent verweigert die Erhebung von verlässlichen Zahlen für die weiterführenden Schulen. Am 17.12.08 stellte die LiLO im Rat die folgende Anfrage:„Für die politische Entscheidung, in welche Richtung das Schulsystem entwickelt werden soll, sind Daten über die Anmeldung aus dem ersten Anmeldezug Hauptschule, Realschule und Gymnasium notwendig. Weil nur über diese Zahlen der Bedarf ersichtlich ist. Gedenkt die Verwaltung, im Gegensatz zum letzten Jahr, diese Daten zu erheben und den Ratsmitgliedern zur Verfügung zu stellen?“ Soweit die Anfrage. Der zuständige Dezernent Dr. Fischer (CDU) interpretierte die Anfrage in seiner Antwort vom 13.1.08 wie folgt: In der Ratssitzung am 17.12.2008 baten Sie um Auskunft, „ob für das diesjährige Anmeldeverfahren zu den weiterführenden Schulen nach Beendigung der ersten Anmeldephase die Erhebung von Zwischenergebnissen für die Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien vorgesehen ist.“ Damit gibt Herr Dr. Fischer eine Anfrage wieder, die so nicht gestellt wurde und die am Kern der Anfrage vorbei geht. Der Kern der Anfrage lautet, gibt es verlässliche Anmeldezahlen aus dem ersten Anmeldezug, die für die Weiterentwicklung des Schulsystems notwendig sind. Denn nur aus den Anmeldezahlen des ersten Anmeldezuges ergibt sich der Wunsch für eine Schule nach eigener Wahl. Entsprechend seiner Interpretation der Anfrage antwortete Herr Dr. Fischer: „Da diese Daten für die Entscheidung zur Bildung von Eingangsklassen der weiterführenden Schulen nicht benötigt werden, ist eine entsprechende Erhebung nicht vorgesehen.“ Selbstverständlich sind die Daten des ersten Anmeldezuges nicht für die Bildung von Eingangsklassen der weiterführenden Schulen notwendig. Diese werden nur auf Basis des zweiten Anmeldezuges gebildet. Nur da sind wie im letzten Jahr schon 580 Gesamtschüler abgelehnt und zur weiteren Anmeldung an Gymnasium und Haupt- und Realschule verwiesen worden. Um aber entsprechend dem Elternwunsch ein bedarfsgerechtes Schulsystem zu entwickeln, werden für politische Entscheidungen über den Schulentwicklungsplan diese Zahlen benötigt. Und genau diese Erhebung verweigert Dr. Fischer. Die Handlungsgrundlage für die Arbeit eines Dezernenten ist nicht seine politische Überzeugung. Seine Aufgabe u. a. ist es, den zuständigen Gremien verlässliche Zahlen für politische Entscheidungen vorzulegen. Ein Schuldezernent, der sich weigert, die für die politischen Entscheidungen notwendigen Zahlen zu erheben, ist für die LiLO – Gruppe im Rat nicht tragbar. Helmut Schaper |
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