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Studiengebühren: Kämpfen lohnt sich PDF Drucken E-Mail
Montag, 15. Dezember 2008

Nach zahlreichen Protesten von Studierenden und Gewerkschaften konnten im Sommer 2008 die Studiengebühren in Hessen mithilfe von DIE LINKE. im Landtag abgeschafft werden. Politisch ein Zeichen, dass DIE LINKE. schon jetzt wirkt; gesellschaftlich ein Zeichen, dass sich Kämpfen lohnt.

In NRW haben die Hochschulen die „Freiheit“ bekommen über die Erhebung von Studiengebühren zu entscheiden, und sie haben das in Anbetracht chronischer Unterfinanzierung auch mehrheitlich getan. An der Uni Münster entscheidet der Senat am 17.12. über die Verlängerung der Gebühren und die Studierenden rufen deswegen zu Protesten auf.

DIE LINKE. Mönchengladbach wünscht viel Kampfkraft und Erfolg, Bildung ist ein Grundrecht und muss frei von Gebühren sein.

Die Abschaffung von Gebühren an einzelnen Hochschulen kann nur ein Schritt in die Richtige Richtung sein, das Recht auf freie Bildung muss im Grundgesetz verankert werden. Durch die Studiengebühren und ein immer weiter ausgehöhltes BAFöG brechen viele junge Menschen das Studium ab, der Stress zwischen Hörsaal und Nebenjob bei gleichzeitig gestrafften Bacholor Studiengängen wird zu groß. Andere verzichten aus Angst vor dem Schuldenberg komplett auf ein Studium. Die Folge ist, dass schon jetzt nur etwa 10% der Studierenden aus bildungsfernen und finanzschwachen Schichten kommen.

Auch die Hochschule Niederrhein in Krefeld und Mönchengladbach sollte diese Tendenz ernst nehmen und mit gutem Beispiel voraus gehen. Die Gebühren haben kein einziges Problem der Hochschule gelöst, es ist an der Zeit die Bildungsprivatisierung und Überschuldung der Studierenden zu stoppen. Gesellschaftliche Verantwortung zeigen heißt die Vorhandenen Mittel zu nutzen: An der eigenen Hochschule auf die Erhebung von Gebühren verzichten!

Helmut Schaper

 
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