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Ortsgruppe Rheydt für den Erhalt der Infrastruktur in den Stadtteilen PDF Drucken E-Mail
Montag, 8. Dezember 2008

Der Themenschwerpunkt des Treffens der Ortsgruppe DIE LINKE. Rheydt am Donnerstag 04.12.2008 war diesmal das neue Rheydter Innenstadtkonzept, welches am 24.09.2008 im Stadtrat beschlossen wurde. Dieses wurde zunächst einmal ausführlich vorgestellt. Anschließend fand eine angeregte Diskussion der Versammlung über verschiedene Aspekte der derzeitigen Planungen und alternative Lösungsansätze statt.

Das Innenstadtkonzept versucht aufgrund der spezifischen Problematik vor Ort, die sich aus den zwei Stadtkernen Mönchengladbach und Rheydt ergibt, die Rheydter Innenstadt attraktiver zu machen. Dabei will man erreichen, dass die Bürgerinnen und Bürger die Innenstadt  gut mit dem PKW erreichen können, aber der eigentliche Stadtkern trotzdem verkehrsberuhigt ist. „Man setzt hier wieder einmal auf Autovorrangpolitik, anstatt den öffentlichen Personennahverkehr und das Radwegenetz auszubauen.“ so Torben Schultz, der das Konzept vorstellte. "Gerade die Vorschläge der Initiative 'Its all Rheydt' und des Rheydter Citymanagements lassen befürchten, dass die Verkehrsberuhigung gänzlich gestrichen wird". Der Streitpunkt ist, ob die Autos schnell zu den Parkzonen kommen sollen oder gar ganz an die einzelnen Geschäfte. In der gesamten Planung ist der Ausbau des Rheydter Rings über die Mühlenstraße immer wieder Thema, deren Anwohnerinnen und Anwohner davon stark benachteiligt sind.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurde zunächst einmal herausgestellt, dass die Konzentration sämtlicher Planungen auf Mönchengladbach-City zur Verödung der einzelnen Stadtteile und auch von Rheydt führen wird und bereits führt. „Nur ein dezentrales Dienstleistungs-, Handels- und Kulturangebot kann dem entgegenwirken.“ so Helmut Schaper vom Kreisvorstand DIE LINKE. Mönchengladbach

Die Ortsgruppe Rheydt spricht sich mehrheitlich für den Erhalt der Infrastruktur und auch der sozialen und kulturellen Struktur in den einzelnen Stadtteilen aus. Nur so kann Wohnen interessant gestaltet werden und Belebung stattfinden. Der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und des Radwegenetzes sollte absolut vorrangig behandelt werden. Der Rheydter Markt sollte durch Umbaumaßnahmen für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver gemacht werden, um den Stadtkern zu beleben. Außerdem sollten die kulturellen Angebote des Rheydter Theaters in Richtung Stadtteilkultur ausgebaut werden. Weiterhin sollten bereits bestehende ungenutzte Gewerbe- und Bauflächen sinnvoll genutzt werden, anstatt immer wieder neue Gebiete für entsprechende Zwecke zu erschließen. So hätte man die Möglichkeit, mehr Grünflächen in den einzelnen Bezirken zu schaffen. Rheydt hat nicht zu wenig Verkaufsfläche sondern zuviel! Selbstverständlich spricht sich die Ortsgruppe gegen das geplante Handels- und Dienstleistungs Projekt in Mönchengladbach aus.

Die Ortsgruppe Rheydt wird im Januar in die wohlverdiente Winterpause gehen und sich ab Februar wieder im gewohnten Rhythmus an jedem ersten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Geneickener Bahnhof treffen. Über die Tagesordnung des nächsten Treffens am 05.02.08 wird frühzeitig informiert.

 
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