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Ortsgruppe Rheydt für Sanierung des Pahlkebades PDF Drucken E-Mail
Samstag, 6. September 2008

Das Treffen der Ortsgruppe Rheydt des Kreisverbands DIE LINKE. Mönchengladbach vom Donnerstag, 04.09.2008 war mit höchst interessanten Themen gefüllt. Zunächst solidarisierte sich die Ortsgruppe mit Ulla Jelpke, die für DIE LINKE im Bundestag sitzt. Ihr Büro und Ihre MitarbeiterInnen in Dortmund sind seit einiger Zeit gewalttätigen Übergriffen aus der rechten Szene ausgesetzt. Die Dortmunder Polizei hingegen spricht nur von Sachbeschädigungen, sieht keinen Handlungsbedarf und verwehrt den nötigen Schutz und eine angemessene Ermittlung.
Danach gab es Berichte und lebhafte Diskussionen zum angekündigten Hauptthema, dem Pahlkebad. Seit längerem schon kann man sich im Stadtrat nicht einigen, ob das 1969 erbaute Rheydter Pahlkebad saniert oder neu gebaut werden soll. 

Zwischenzeitlich wurde es am 7.1.08 geschlossen, weil von der Deckenkonstruktion eine Gefahr ausgehen solle. Zwischenzeitlich wurde das Bad unter Denkmalschutz gestellt. Am 11.09.2008 findet nun eine Sondersitzung mehrerer Ausschüsse der Stadt und der Bezirksvertretung Rheydt-Mitte statt, deren Beratungsergebnisse dazu führen sollen, dass im Stadtrat am 24.09.2008 eine endgültige Entscheidung getroffen werden soll.

Aufgrund dieser anstehenden Sitzungen hatte die Ortsgruppe beschlossen, die Hintergründe zu recherchieren, die zu dieser Uneinigkeit im Stadtrat führten und ihre Mitglieder und die interessierten Rheydter Bürgerinnen und Bürger darüber zu informieren. Diese Recherchen haben ergeben, dass einige Ratsmitglieder der CDU- und FDP-Fraktion offensichtlich ein persönliches Interesse an dem Neubau des Bades haben. Die zugrunde liegenden Finanzmodelle,  die besagen, dass eine Sanierung im Vergleich zum Neubau unverhältnismäßig teuer wäre, sind so aufgebaut, dass sie für einen solchen Vergleich gar nicht herangezogen werden können. Zwangsläufig wird ein Eindruck vermittelt, der nicht der Realität entspricht. „Man muss sich diesen Berichten zufolge wirklich fragen, ob einige Mitglieder des Stadtrates, ihr Mandat, dass sie dazu verpflichtet, die Interessen der Bürger zu vertreten, auch wirklich ernst nehmen“, so Sabine Cremer vom Kreisvorstand. „Es ist vollkommen unverständlich, warum über diesen langen Zeitraum, in dem das Bad geschlossen ist, die Deckenkonstruktion nie auf Schadhaftigkeit untersucht wurde“, ergänzte Anke Weikelsdorfer, die direkt am Pahlkebad wohnt, „Will man vielleicht, dass sich durch den langen Stillstand das Thema Sanierung von allein erledigt, weil erst dadurch irreparable Schäden entstehen?“

Die Ortsgruppe Rheydt spricht sich am Ende der Sitzung geschlossen für eine denkmalgerechte Sanierung des Pahlkebades aus. Nur so kann auch der Mehrwert des Bades erhalten bleiben: Kurze Wege für die Schulklassen, der Sprungturm, die Sauna und der Gastronomiebetrieb. Einige Mitglieder werden auch an der Sondersitzung am 11.09.2008 um 17.00 Uhr im Rheydter Rathaus teilnehmen und schon vorher Informationsmaterial an jeden Interessierten verteilen.

Die Ortsgruppe Rheydt trifft sich im gewohnten Rhythmus an jedem ersten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Geneickener Bahnhof. Über die Tagesordnung des nächsten Treffens am 02.10.08 wird frühzeitig informiert.

Zur Protestnote zu den Anschlägen in Dortmund
Zum Vortrag der Hintergründe Pahlkebad

Berichte Über den Ausgang der Sitzungen vom 11.09.08:
WZ vom 12.09.2008 (eingescannt als JPG / 2MB)
RP-Online vom 12.09.2008

 
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