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WASG und Linkspartei starten heiße Phase zur Einführung des Mindestlohns in NRW PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 6. Juni 2006

„Nicht für ’nen Appel und ’n Ei – Mindestlohn jetzt!“ Mit diesem Appell fordern Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und Linkspartei nachdrücklich die unverzügliche Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Auftakt der landesweiten Kampagne ist am Samstag, den 10. Juni, in spektakulären Aktionen vor McDonald’s in NRW. 

Gerade der US-Frikadellen-Brater gilt als eines jener Unternehmen, das seinen bundesweit rund 50.000 Mitarbeitern vielfach Einkommen zumutet, die deutlich unter jenen von WASG und Linkspartei geforderten Mindestlöhnen liegen.

In Mönchengladbach-Rheydt werden Mitglieder und Unterstützer vor McDonald’s Stresemannstraße, ab 11.00 Uhr symbolisch eine „Mauer gegen Armutslöhne“ errichten. Sabine Cremer, Kreisvorsitzende des WASG-Kreisverbandes Mönchengladbach: „Arbeit darf nicht arm machen - deshalb die Forderung nach gesetzlichen Mindestlohn! Dieser muss bei 8 Euro beginnen und schrittweise auf 9 Euro erhöht werden. Wir wollen alle aufrütteln – vor allem die verantwortlichen Politiker im Bund und in NRW! Mit dieser Aktion wollen wir aber vor allem die Gewerkschaften in ihren Forderungen nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes ebenso unterstützen wie die Linksfraktion im Bundestag, die bereits einen Gesetzentwurf zum Thema Mindestlohn in den Bundestag eingebracht hat.“
 
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