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BAföG Amt: Besserer Service durch höhere Fahrzeiten? PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 6. Juli 2008

Ab sofort müssen die Studierenden der Hochschule Niederrhein (HSNR) längere Wege in Kauf nehmen, um BAföG-Beratung vom Studentenwerk zu erhalten.
Die Außenstelle in Mönchengladbach wurde am 16. Juni 2008 geschlossen und die Beratungstermine in Krefeld eingestellt. Während das Studentenwerk Düsseldorf darin eine "Optimierung ihrer Leistung" sieht, stellt es für die durch Gebühren gebeutelten  Studierenden eine weitere Verschlechterung da. 

Der Druck auf Studierende nimmt durch gestraffte Bacholor- und Masterstudiengänge zu, Studiengebühren müssen in der Freizeit verdient oder durch Kredite finanziert werden, die Anpassung der BAföG Sätze zum Wintersemester deckt in Anbetracht der Energiepreise nicht mal den Inflationsausgleich. Und jetzt wird das ständig überfüllte BAföG-Amt in Mönchengladbach auch noch geschlossen. Die alternativ angebotene Beratung einmal in der Woche in der Mensa schafft da keinen Ausgleich. In Zeiten der Elektronischen Kommunikation kann eine "Optimierung" anders stattfinden, als durch Konzentration auf einen Standort.

Das Studentenwerk Düsseldorf, dem die Studierenden der HSNR angehören, muss sich der Kritik stellen, den AStA und die Hochschulverwaltung zu spät informiert zu haben, dadurch konnte nicht rechtzeitig nach gemeinsamen Lösungen gesucht werden.
Dennoch kann DIE LINKE. Mönchengladbach nicht verstehen, warum die Verwaltung der HSNR diesen Plänen nicht massiv entgegengetreten ist. Ein fehlendes BAföG-Amt vor Ort könnte für potentielle Studienbewerber/innen ein Entscheidungsgrund gegen die HSNR sein.

DIE LINKE. Mönchengladbach fordert das Studentenwerk auf ihre Beitragszahler/innen ernst zu nehmen und die Beratung in Mönchengladbach und Krefeld wieder im bisherigen Umfang aufzunehmen.
Wir wünschen dem AStA viel Erfolg bei den jetzt unter Zeitdruck stattfindenden Lösungsversuchen. 

 
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