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Studierendenkongress: 40 Jahre 1968 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 2. April 2008

Einziger Studierendenkongress zu 1968 zählt fünf Wochen vor Beginn schon mehr als 500 Anmeldungen. Mehr als 1.000 TeilnehmerInnen zu 68-Kongress in Berlin erwartet. 

Presse-Erklärung von LINKE.SDS (Sozialistisch-demokratischer Studierendenverband):

Vom 2.-4. Mai 2008 veranstalten DIE LINKE.SDS (Sozialistisch-demokratischer Studierendenverband) und Linksjugend ['solid] in Berlin einen Kongress unter dem Motto "40 Jahre 1968. Die letzte Schlacht gewinnen wir". 40 Jahre nach dem historischen SDS hat sich der Studierendenverband seit seiner Gründung am 5. Mai 2007 bundesweit an über 50 Hochschulen etabliert. "Mit dem Kongress unter dem Motto 'Die letzte Schlacht gewinnen wir' wollen wir als Studierendenverband einen Beitrag zur Debatte um 1968 leisten und über die Revolte von damals und die Kämpfe von morgen diskutieren", so Jan Schalauske, Bundesvorstands-Mitglied von DIE LINKE.SDS.

"Heute feiern sich viele der Revoluzzer von früher entweder als Modernisierer der bundesrepublikanischen Gesellschaft oder stehen auf der anderen Seite der politischen Barrikaden. Die grundlegenden Forderungen der 68er Bewegung nach einer fundamentalen Veränderung der Gesellschaften sind dabei aus dem Mittelpunkt gerückt. Für uns sind die zentralen Emanzipationsversprechen von 1968 noch immer nicht eingelöst. Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte und die Suche nach Alternativen zu den herrschenden Zuständen ist aktueller und dringender denn je. Eine kritisch-solidarische Aufarbeitung der letzten großen Revolte gegen die Widersprüche des Kapitalismus kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten."

Der Kongress "40 Jahre 1968. Die letzte Schlacht gewinnen wir" wird voraussichtlich der einzige Kongress im Jubiläumsjahr sein, auf dem ein mehrheitlich junges und studentisches Publikum über die 1968er-Bewegung diskutiert. "Wir möchten mit dem Kongress überwiegend junge Menschen ansprechen, die politisch interessiert sind oder sich aktiv für eine gerechtere und antikapitalistische Gesellschaft einsetzen. Seien es Studierende, die auf Autobahnen gegen Studiengebühren gekämpft haben, SchülerInnen, die sich gegen die Schulpolitik wehren oder Leute, die in Heiligendamm gegen die G8 Gipfel protestiert haben. Der Kongress wird sich auch mit der Frage beschäftigen, was nach 68 geblieben ist. Dabei wollen wir uns abgrenzen von jenen, die früher Steine geworfen haben und heute in den Institutionen sitzen, die sie damals bekämpft haben"*, erklärt Katharina Volk, Geschäftsführerin von DIE LINKE.SDS.

"Wir rechnen damit, dass der Kongress eines der größten linken Ereignisse zum Thema 68 wird. Mit 12 Bussen, die einen günstigen Transport aus der ganzen Republik ermöglichen, und mit über 500 Anmeldungen einen Monat vor Beginn des Kongresses deutet vieles daraufhin."

Der Kongress kurz und knapp:

Der Kongress findet an der HU Berlin mitten in Berlin statt.
Medienpartner sind "die tageszeitung", die Tageszeitung "junge welt", das Magazin "Sozialismus" und andere.
Insgesamt 12 Busse garantieren einen billigen Transport aus dem ganzen Bundesgebiet: siehe www.1968kongress.de
Der Studierendenverband DIE LINKE.SDS hat mit der Broschüre "40 Jahre 1968. Die Rolle des SDS - eine Organisation in Bewegung" (erschienen im März 2008 als Supplement der Zeitschrift "Sozialismus") einen eigenen Beitrag zur Bewertung des historischen SDS geleistet. Die Broschüre ist unter  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können zu beziehen.

Bisher haben ihre Beteiligung zugesagt:

*Günter Amendt (Sozialwissenschaftler und Publizist*) wird einen Workshop zum Thema "Sexuelle Befreiung: Eine Utopie?" veranstalten

*Angelika Beer (MdEP, Bündnis/90 Die Grünen, ehemals Mitglied im Kommunistischen Bund)* spricht auf dem Podium "Protest und Parlament. Von der APO bis ins Parlament und wieder zurück."

*Thorsten Bultmann (Vorstand BdWI)*
spricht zu "Funktion der Zweistufigkeit und Eliteorientierung"

*Stefan Bollinger (Politikwissenschaftler aus Berlin, stellv. Vorsitzender Helle Panke)* spricht auf dem Podium "Ost-West: Ökonomische Reformen und politische Situation"

*Alex Callinicos (Prof., King's College London)*
spricht zu "Die Wiederentdeckung von 'Das Kapital' damals und heute"

*Eberhard Dähne (ehem. SDS-Bundesvorsitzender)* wird über "Die Bündnispolitik des SDS in den 1960er Jahren" diskutieren

*Alex Demirovic (Gastprofessur an der TU Berlin)*
spricht zu "Die Hochschule in der Demokratie heute"

*Frank Deppe (em. Prof. Politikwissenschaft, Marburg)*
debattiert mit Gerd Koenen auf dem Podium "Gesiegt? Gescheitert? Was bleibt von 1968?"

*Jutta Ditfurth (Publizistin, pol. Aktivistin und Mitglied im Frankfurter Stadtparlament für Öko-LinX-Antirassistische Liste)* spricht zu "Ulrike Meinhof, Rudi Dutschke und die APO"

*Klaus Dörre (Prof., Uni Jena)*
spricht zu "Studenten, Arbeiterklasse, Marginalisierte - zur Klassenanalyse und -politik damals und heute."

*Franziska Drohsel (Bundesvorsitzende der Jusos)*
spricht zu "Die Organisationsfrage damals und heute"

*Andreas Fisahn (Rechtsprofessor, Universität Bielefeld)* diskutiert auf dem Abschlusspodium "Notstand der Demokratie - Kampf gegen Sozial- und Demokratieabbau heute"

*Wolfgang Gehrcke (MdB DIE LINKE, 1968 Vorsitzender der SDAJ (Sozialistische deutsche Arbeiterjugend))* teamt den Workshop "Che Guevara und die kubanische Revolution: Was steckt hinter dem Mythos?"

*Karl-Heinz Gräfe (Rosa-Luxemburg-Stiftung)* spricht zu den politischen Ereignissen in der Tschechoslowakei der 60er Jahre auf dem Podium "Ost-West: Ökonomische Reformen und politische Situation"

*Florian Havemann (Schriftsteller, Musiker und Komponist)*
spricht zu "1968 als kulturrevolutionärer Bruch einer ostdeutschen Generation"

*Michael Heinrich (Gastprofessur an der FHTW Berlin)*
Teamt den Crashkurs "Grundbegriffe von 'Das Kapital'"

*Florence Hervé (Autorin u.a. von Biografien zu Clara Zetkin und Simone de Beauvoir und Dozentin, seit 1968 in der Frauenbewegung engagiert)* spricht über Clara Zetkin und Simone de Beauvoir

*Nele Hirsch (MdB, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE)*
spricht zu "Hochschulzugang, Studiengebühren und soziale Frage"

*Andrej Holm (Soziologe, HU Berlin)*
spricht zum Thema "Entwicklung kritischer Wissenschaften von 1968 bis heute"

*Stanislav Holubec (Soziologe aus Prag, lehrt an der Karlsuni)* veranstaltet einen Workshop zum Thema "Der Prager Frühling im Nachgang"

*Andreas Keller (Geschäftsführender Vorstand GEW, zuständig für Hochschule und Forschung)*
spricht zu "Studium als Beruf - die Prekarisierung der Wissenschaft"

*Katja Kipping (stellv. Vorsitzende von DIE LINKE)*
diskutiert auf dem Podium "Schafft zwei, drei viele Vietnams? Möglichkeiten und Grenzen nationaler Befreiungsbewegungen"

*Gerd Koenen (Historiker, Autor des Buches 'Das rote Jahrzehnt' und ehemals langjähriges Mitglied im Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW))* debattiert mit Frank Deppe auf dem Podium "Gesiegt? Gescheitert? Was bleibt von 1968?"

*Alain Krivine (einer der bekanntesten 68er in Frankreich und ehemaliger Europaparlamentsabgeordneter der LCR)* debattiert auf dem Podium über "1968 aus internationaler Perspektive" und leitet den Workshop zum Thema "Mai 1968 - Frankreich am Rande der Revolution?"

*Morus Markard (Prof., FU Berlin)*
diskutiert mi Andrej Holm zu "Entwicklung kritischer Wissenschaften von 1968 bis heute"

*Klaus Meschkat (em. Prof. für Soziologie und ehemals SDS-Mitglied)*  diskutiert mit Hans-Christian Ströbele auf dem Podium "Vom SDS zur RAF? Musste die APO im Terrorismus enden?"

*Wolf-Dieter Narr (em. Prof., FU Berlin)* spricht im Workshop zu "Johannes Agnoli: Transformation der Demokratie"

*Jonathan Neale (Autor von "Der amerikanische Krieg - Vietnam 1960-1975")* spricht zu "Die internationale Bewegung gegen den Vietnamkrieg"

*Arndt Neumann (Aktivist bei Euromayday Hamburg)* spricht zu "Rock around the Clock, Viva Maria, Züri brännt. Subkultur und Revolte 1956-1981"

*Wolfgang Nitsch (Prof., Uni Oldenburg, Autor der Denkschrift "Hochschule in der Demokratie" des historischen SDS)*
spricht über"Die Hochschule in der Demokratie heute"

*Gisela Notz (Soziologin und Historikerin, Berlin, Autorin von "Warum flog die Tomate"* eröffnet den Kongress und teamt den Workshop "Warum und wieweit flog die Tomate?"

*Leo Panitch (Prof., York University Toronto, Herausgeber von "Socialist Register")*
spricht über "68 aus internationaler Perspektive"

*Bernd Rump (Liedermacher, Stückeschreiber, Politiker)* debattiert auf dem Podium "1968 als kulturrevolutionärer Bruch einer ostdeutschen Generation"

*David Salomon (Politikwissenschaftler, Universität Marburg)* veranstaltet einen Workshop zu "Brecht-Neuentdeckung 1968 oder Berthold Brecht - mit Theater die Welt verändern?"

*Stefan Schmalz (Politikwissenschaftler, Universität Kassel)* referiert zu "1968 in Lateinamerika"

*Horst Schmitthenner (ehem. geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall)* veranstaltet einen Workshop zu "Von der kritischen Praxisorientierung zur 'employability'"

*Ursula Schröter (Mitautorin von "Patriarchat im Sozialismus? Nachträgliche Entdeckungen in Forschungsergebnissen aus der DDR" erschienen bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung)* spricht zu "Bilanz und Perspektiven der Frauenbewegung"

*Thomas Seibert (Redaktion Fantomas)*
spricht zu "Die Organisationsfrage damals und heute" und zum Thema "Der Nahostkonflikt und die 68er"

*Sybille Stamm (ehem. Landesbezirksleiterin ver.di Baden-Württemberg)* wird auf dem Podium "Protest und Parlament. Von der APO bis ins Parlament und wieder zurück" mit Oskar Lafontaine und Angelika Beer diskutieren.

*Anne Steckner (Politologin und Bildungsreferentin des DGB)* stellt mit Michael Heinrich die "Kapitallesebewegung" vor.

*Hans-Christian Ströbele (MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender der Grünen und Ex-RAF-Anwalt)* diskutiert mit Klaus Meschkat auf dem Podium zum Thema "Vom SDS zur RAF? Musste die APO im Terrorismus enden?"

*Peter Strotmann (ehemals SDS Berlin; heute: Attac, Redaktion "Sand im Getriebe")*
diskutiert mit Katja Kipping auf dem Podium "Schafft zwei, drei, viele Vietnams? Möglichkeiten und Grenzen nationaler Befreiungsbewegungen"

*Tobias ten Brink (Uni Frankfurt, Hg. des neuesten Bandes der "Nachgelassenen Schriften" Adornos, Autor von "Staatenkonflikte. Zur Analyse von Geopolitik und Imperialismus")* spricht zu "Systemkonkurrenz und Neokolonialismus: Globale Konflikte vor 1968" und leitet den Workshop "Einführung in die Kritische Theorie"

*Khalil Toama (Vorsitzender der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, seit Jahren um einen demokratischen Dialog zwischen Palästinensern, Israelis und Deutschen bemüht)* spricht zu "Der Nahostkonflikt und die 68er"

*Hans-Jürgen Urban (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall)* diskutiert auf dem Podium "Notstand der Demokratie - der Kampf gegen Sozial- und Demokratieabbau"

*Hilde Wackerhagen (politische Kabarettistin, war aktiv im Weiberrat Frankfurt und leitete den 1. Bundesfrauenkongress 1972)* spricht zu "Bilanz und Perspektiven der neuen Frauenbewegung"

*Manfred Wekwerth (Brecht-Mitarbeiter und ehem. Chef-Indentant "Berliner Ensemble")* spricht auf dem Workshop "Mit Theater die Welt verändern? Das Theater Bertolt Brechts in bewegten Zeiten"

*Frieder Otto Wolf (Prof., FU Berlin)* leitet einen Workshop zum Thema "Der lange Marsch durch die Institutionen. Was war sein Ziel? Warum ist er gescheitert?"

*Sabine Zimpel (Ko-Kreis von Attac)*
spricht zu "Die Organisationsfrage damals und heute"

Herausgeber : DIE LINKE.SDS
http://www.linke-sds.org

 
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