Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach
Dienstag
10.30 bis 12.30 und 14.30 bis 16.30 Uhr
Mittwoch bis Freitag
10.00 bis 12.00 und 16.00 bis 18.00 Uhr
Dienstag und Freitag ist Sozialberatung
| Studierendenverband LINKE.SDS NRW gegründet |
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| Samstag, 16. Februar 2008 | |
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Am 9. Februar schlossen sich in Wuppertal die Studierendengruppen des Sozialistisch Demokratischen Studierendenverbandes (DIE LINKE.SDS) in NRW zu einem Landesverband zusammen. An der konstituierenden Sitzung nahmen acht Hochschulgruppen aus NRW teil. „Gemeinsam wollen wir mit dem Landesverband die Verhältnisse in NRW zum tanzen bringen!“ erklärt Judith Benda, Mitglied im Koordinierungsrat des jungen Verbands. „DIE LINKE.SDS NRW setzt sich ein für demokratische Hochschulen an denen die Studentinnen und Studenten mitgestalten können, für ein gebührenfreies Studium und mit Inhalten, die sich am Menschen und der Wissenschaft orientierten und nicht allein auf eine spätere Erwerbsbiografie zielen. Denn Bildung ist ein Menschenrecht und keine Ware!“ ergänzt Benda. Der unabhängige politische Studierendenverband steht der Partei DIE LINKE nahe und erleichtert die Vernetzung der lokalen Hochschulgruppen und dient der Koordinierung von landesweiten Veranstaltungen und Aktionen. Im aktuellen Fokus steht die Mobilisierung für den Kongress des Bundesverbandes "40 Jahre 1968 - die letzte Schlacht gewinnen wir!" am 2.-4. Mai in Berlin und der Protest gegen die Einführung der Hochschulräte an Hochschulen in NRW.
„Gerade in Zeiten der Ökonomisierung und Entsolidarisierung an den Hochschulen müssen wir für freie und demokratische Hochschulen kämpfen! Bildung und Wissenschaft darf nicht den Profitinteressen der Wirtschaft genügen. Im Mittelpunkt unserer Kritik steht daher das neue Hochschulrahmengesetz, das die Ablösung des Senats durch den Hochschulrat vorsieht. Der Hochschulrat besteht mehrheitlich aus Mitgliedern, die nicht an der Universität arbeiten, sondern Interessenvertreter der Wirtschaft sind. Studierende sind in dem wichtigen Gremium gar nicht mehr vertreten. Auch Dozenten sprechen sich mehr und mehr gegen diese Entdemokratisierung aus. Wir können nicht zulassen, dass diese Externen über die Zukunft unserer Hochschulen bestimmen. Wir rufen deshalb die Studierenden zum landesweiten Protest auf und unterstützen friedliche Besetzungsaktionen wie an der Uni in Bonn!“ erklärt Hannes Draeger aus Münster.
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