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Konzeption Neue Mitte Mönchengladbach PDF Drucken E-Mail
Montag, 10. März 2008

Wenn vor allen Dingen CDU und FDP begreifen würde, dass es nicht primär um eine Verhinderung von ECE, sondern positiv um eine Gestaltung der neuen Mitte in Mönchengladbach geht, die nicht zum Nachteil und auf Kosten von Rheydt und der anderen Stadtbezirke, die nicht zu einer weiteren Einschränkung des Kulturangebotes geht, dann wären wir in der Stadt schon ein Stück weiter. 

Bündnis 90/Die Grünen und LiLO haben im Rat jeweils Eckpunkte für eine andere Konzeption der Neuen Mitte Mönchengladbach vorgelegt, die die Belange der anderen Stadtteile aber auch der Einzelhändler im jetzigen Bereich Hindenburgstraße/Friedrichstraße berücksichtigt. Die sich orientiert an den Belangen der Menschen im Gründerzeitviertel und die nicht enorme Kosten für eine Verkehrskonzeption verursacht, die nur auf die Zufahrt zu ECE und neue City Ost orientiert, die Belange der Radfahrer und Bewohner ignoriert und die gewachsene historische Struktur zerstört.

Im Zusammenhang der fehlenden Berücksichtigung einer EU weiten Ausschreibung stellt sich auch die Frage der Qualität der Arbeit der EWMG, speziell die des Geschäftsführers Manfred Nieland (CDU) und des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Anno Jansen-Winkel (FDP). Was haben Geschäftsführung und Aufsichtsrat nach dem entscheidenden Urteil vom 13.7.2007 getan? Warum wurde der Rat nicht in seinen folgenden Sitzungen über die Problematik informiert? Z. B. am 12.9.07 bei der Einbringung des Haushaltes durch Herrn Kuckels (FDP). Statt Darstellung der Problem Erfolgsmeldungen über die Bewilligung zusätzlicher Kredite für die Subvention von ECE. Transparent geht anders! Fakt ist, dass voraussichtlich ca. 1 Mio. EUR für Verträge und Vereinbarungen bereitgestellt bzw. ausgegeben wurden, die nach jetzigem Stand null und nichtig sind. Nicht nur wie bei den dilettantischen Fehlern im Rahmen des Pachtvertrages zwischen HockeyPark-Besitzer und EWMG, sondern auch bei dieser Vorgehensweise stellt sich die Frage nach der Qualität der juristischen Kompetenz bei der EWMG. Auch in diesem Fall trifft das Resümee der LiLO über die Arbeit der EWMG zu: „Zu teuer, nicht effektiv und wenig transparent.“

Die anderen Parteien sollten die entstandene Chance nutzen, um über eine andere Gestaltung der neuen Mitte Mönchengladbach nachzudenken. Denn ob mit einer Ausschreibung und steigenden Kosten das Konzept ECE überhaupt noch tragfähig ist, bleibt zu bezweifeln.

Helmut Schaper 

 
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