Home arrow DIE LINKE. Überregional arrow Aus Land und Bund arrow Polizeistaat demonstriert seine Macht

DIE LINKE. Überregional

So erreichen Sie uns

Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach

Montag und Dienstag
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Donnerstag und Freitag
10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Montag und Freitag ist Sozialberatung

Weiterer Kontakt hier

Suche

Polizeistaat demonstriert seine Macht PDF Drucken E-Mail
Montag, 28. Mai 2007

Demonstration wegen zunehmender Polizeiübergriffe von den Veranstaltern aufgelöst
In Hamburg durfte gegen das EU-Asien-Treffen protestiert werden – eingekesselt von Tausenden Polizisten. 

Rund 6000 Demonstranten durften am Montag in Hamburg testen, was die Behauptung der Bundesregierung bedeutet, Kritik am G-8-Gipfel sei erwünscht. Mehrere tausend Polizisten kesselten den Demonstrationszug, der am Millerntor begann und durch den Stadtteil St. Pauli zur Innenstadt zog, von Beginn an ein. Die Polizei griff bereits kurz nach Beginn immer wieder in den Demonstrationszug ein. Dessen Weg säumten Tausende Schaulustige. Neben den martialisch ausstaffierten Hundertschaften prägten auch Wasserwerfer und gepanzerte Polizeiautos das Straßenbild. Aus anderen Bundesländern waren zusätzliche Einheiten in der Hansestadt zusammengezogen worden. Kurz vor ihrem Ende wurde die Demonstration wegen zunehmender Polizeiübergriffe von den Veranstaltern aufgelöst. Danach kam es zum Einsatz von Wasserwerfern gegen größere Menschengruppen.

Bericht Brigitta Huhnke: Ich war bei der Demo dabei. Der Bericht untertreibt eher noch. Unglaublich, was da an Provokation seitens der Polizei abgegangen ist. Wir und auch andere journalistische Kollegen haben das mit eigenen Augen gesehen. Dann haben die Veranstalter schließlich die Demo abgebrochen - eine völlig richtige Entscheidung. Die Polizei ist immer noch im ganzen Innenstadtbereich unterwegs und zur Zeit jagen sie junge Leute im Schanzenviertel. Die Autonomen auf der Demo, viele davon Jugendliche, waren hundertprozentig friedlich, völlig!!! Die Polizei hatte die 4000 Demonstranten regelrecht eingekesselt und ständig gab es Übergriffe seitens der hochgerüsteten und bewaffneten Polizei.
Es waren nicht 1000 Gewaltbereite auf der Demonstration. Die angeblich brennenden Barrikaden im Schanzenviertel bestanden aus 2 handlichen Bauzäunen, vor denen Fußball gespielt wurde. Es fand ein gezieltes Auseinanderdividieren von friedlichen Demonstranten statt. Es wurden massiv Bürgerrechte eingeschränkt, eine legitime Demonstration mit vielen verschiedenen Ansätzen wurde massiv und mit hohem Aufwand der Exekutive gestört.
Übrigens waren auch viele etwas ältere Menschen dabei, die Alten aus der Friedensbewegung, die Bevölkerung hat die Demo eher mit Sympathie bedacht. Aber natürlich, viele angeblich politische Leute haben es nicht für nötig gehalten, ihre demokratischen Rechte und Pflichten wahrzunehmen. SPD, Grüne und die Gewerkschaften glänzten natürlich ganz durch Abwesenheit.
Aber damit Schäubles Konzept aufgehen kann, werden jetzt die jungen Leute zusammengeprügelt. 

Ein Blick auf die Eingekesselten Demonstranten

 
< zurück