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Der Arbeitslohn muss zum Leben reichen PDF Drucken E-Mail
Freitag, 14. Dezember 2007

Im Mönchengladbacher Einzelhandel wird gestreikt. Während hier die KollegInnen für den Erhalt ihrer Zuschläge, Lohnsteigerungen von mindestens 4,5% , planbare Arbeits- und Freizeiten sowie einen Sicherheitstarifvertrag kämpfen, hat sich die Diskussion in ganz Deutschland zu einem Machtkampf um gesetzlichen Mindestlohn entwickelt. 

Konzerne wie die PIN Group oder TNT sprechen davon, dass durch den Mindestlohn ihr Geschäftsmodell ruiniert ist. Es wird also über ein Modell gesprochen, in dem Hungerlöhne gezahlt werden, die den Lebensunterhalt nicht sichern und die deswegen der Steuerzahler über Sozialleistungen (HARTZ IV) aufstockt.

Deshalb unterstützen wir die berechtigten Forderungen der Streikenden in Mönchengladbach und die Forderungen nach Mindestlöhnen: Für Löhne, von denen man leben kann!

Helmut Schaper
(so verabschiedet beim Linken Forum am 12.12.07)

 
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