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Mönchengladbach
Kultur für alle – auch in Mönchengladbach PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 22. Juli 2009

Dieter Braeg
Dieter Braeg: 'Kultur für alle – auch in Mönchengladbach'
Schwerpunkt: Kultur

Mönchengladbach droht immer mehr zur geistig-kulturellen Ruine zu werden. Mehr und mehr entsteht der Eindruck, dass diese Stadt, die sich vor gar nicht langer Zeit als eine „autofreundliche“ definierte, nun eine „kulturfreie“ Stadt werden könnte.

Der Kommunalpolitik laufen die Menschen davon:
Verjagt durch Fehlentscheidungen, nie zu realisierenden Phantasieprojekten, ECEwahn und Bürgerinnen- und Bürgerferne

Kultur darf nicht nur in einem in unsinniger Entscheidung an den Stadtrand verlegtes „Ersatztheater“ oder in Museen stattfinden - wo Stadtgeschichte vieles ausblendet und zum Teil die Geschichte der NS - Verbrechen verharmlost. Die Erinnerung an die Geschichte bleibt nur wach, wenn wir sie lebendig halten. Die Verantwortung Deutschlands für die Verbrechen des Nationalsozialismus muss ihren Niederschlag in einer vielfältigen Erinnerungskultur finden, auch in Mönchengladbach. Diese ist umso wichtiger, weil bald keine Überlebenden und Zeitzeugen des Nationalsozialismus mehr von ihrer Erfahrung werden berichten können.

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Gesundheit ist keine Ware PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 21. Juli 2009

Hartmut Wessels
Hartmut Wessels: 'Gesundheit ist keine Ware'
Schwerpunkt: Gesundheit

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt Gesundheit zu einem Grundrecht jedes Menschen, verstanden als „Zustand des vollkommenen körperlichen, seelischen (geistigen) und sozialen Wohlbefindens des Menschen und nicht nur das frei sein von Krankheit und Gebrechen. Die Erlangung des bestmöglichen Gesundheitszustandes ist eines der Grundrechte eines jeden Menschen ohne Unterschied der Rasse, Religion, des politischen Bekenntnisses, der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung“
Ergänzend formuliert die dritte Internationale Konferenz für gesundheitsförderliche Lebenswelten „als Wohlbefinden in körperlicher, seelischer, sozialer und ökologischer [...] Hinsicht. Wohlsein und Unwohlsein bis hin zu Gesundheit und Krankheit sind eng verflochten mit der Lebenswelt, in der wir uns bewegen.“ Lärmbelästigung und Arbeitslosigkeit, schlechte Wohn- und Arbeitsbedingungen sind ebenso krankmachend wie Viren und Karzinome.

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Gesamtschule,weil sie besser ist! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 21. Juli 2009

Johannes Frommen
Johannes Frommen: 'Der Elternwille muss beachtet und nicht mit Füßen getreten werden. Wir brauchen sofort eine 6. Gesamtschule'
Schwerpunkt: Bildung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Bildung ist Zukunft. Ohne eine gute Schulausbildung werden Möglichkeiten für Berufsausbildung und Studium genommen.

Unser derzeitiges, dreigliedriges Schulsystem wird den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht - das Zeigen auch internationale Vergleiche.
Durch die frühe Aufsplitterung werden gerade HauptschülerInnen in ihren weiteren Chancen behindert, nur wenige bekommen einen Ausbildungsplatz. Später geweckte oder entdeckte Fähigkeiten können nur selten noch Gefördert werden. Das sehen auch die Eltern so und deswegen sind die Anmeldezahlen an den 11 Mönchengladbacher Hauptschulen verschwindend gering.

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Integration - ein Thema nicht nur für MigrantInnen! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 21. Juli 2009

Nicola Schiemann
Nicola Schiemann: 'Die Gesellschaft ist mehr als die Sicherung von Banken und Firmen mit Milliarden Euro. Niemand darf auf der Strecke bleiben!'
Schwerpunkt: Integration

Was bedeutet Integration?

Integration ist ein Prozess, der im Ergebnis zu einer gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben führen soll. Dies kann nur erreicht werden, wenn eine rechtliche Gleichstellung auf allen Ebenen erfolgt und Integration als ressortübergreifende Querschnitts und Daueraufgabe begriffen wird, die alle Bereiche des sozialen, politischen und kulturellen Zusammenlebens umfasst.

Warum ist Integration so wichtig?
In Mönchengladbach leben insgesamt ca. 50.500 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Werden noch die Personen hinzugerechnet, die bereits durch Einbürgerung die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben, ergibt sich ein Anteil von Personen mit Migrationshintergrund an der Wohnbevölkerung von über 20%, in bestimmten Stadtteilen sogar weit über 25%. Integration ist daher keineswegs nur ein Anspruch auf den sich MigrantInnen berufen können, sondern eine absolute Notwendigkeit für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in unserer Stadt. Außerdem bereichert eine erfolgreiche Integration unsere Stadt in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht.

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Fahrt aufnehmen, aber umweltfreundlich PDF Drucken E-Mail
Montag, 20. Juli 2009

Torben Schultz
Torben Schultz: 'Wer auf Autos und Straßen setzt, darf sich nicht wundern, wenn er im Stau stehen bleibt!'
Schwerpunkt: Umwelt und Verkehr

Mobilität ist ein unverzichtbares Gut in unserer Gesellschaft. Ob unser Arbeitsplatz an langen Anfahrtswegen hängt oder es "nur" um die Freizeitgestaltung geht, wo Schwimmbad und Theater nicht mehr um die Ecke liegen; ob der wöchentliche Familien-Großeinkauf ansteht oder die Kinder zum Kindergarten müssen, wir müssen und wollen mobil sein. Doch zu oft werden alle diese Fahrten mit dem Auto erledigt.
Das jedoch geht zu Lasten unserer Umwelt:

  • CO2 belastet unsere Wälder
  • Feinstaub belastet unsere Lungen
  • Lärm belastet unsere Nachbarn
  • Der Stress im Verkehr belastet uns selber
  • Unfälle fordern Verletzte und Tote

Der Aufruf an uns alle, einfach mal das Auto stehen zu lassen
und auf Fahrrad, Bus und Bahn umzusteigen, ist hier nicht genug.

Die Stadt ist in der Verantwortung:
Wir brauchen eine sozial-ökologische Verkehrswende!

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